Berichte von 09/2017

Einige Tage später - Several Days later

Freitag, 29.09.2017

(English is in cursive below)

Mal wieder eine dieser Tag an denen man sich fragt "was machen"? Nun, zunächst gab es die Verabschiedung eines Schülers aus Ägypten. Dies wurde ausgiebig in des Meisters - ja, des MEISTERS - Tee Stube durchgeführt. - Mit seinem Tee und 2 Schüler spielten auf der bereits zuvor beschriebenen Guqin. Später sind wir tatsächlich auf das Dach der Schule gestiegen um dort mit youtube (!!!) Musik weiter zu feiern. Hat der Meister mit einem breiten Lächeln zur Kenntnis genommen.

 

An einem dieser weiteren freien Tage gönnte ich mir eine Massage. Eine von solchen Massagen welche von Blinden durchgeführt wird, da es heisst, dass die ein besonderes Talent hätten. Ich allerdings bin mir nicht so sicher ob mein Masseur tatsächlieh Talent hatte oder ob er mich hasste: Der hatte aber auch einen Druck! Ich fühlte mich wie in einer Nudelfabrik, nur dass ich die herzustellende Nudelfabrik war! Egal, meine wenigen Muskeln sind jedenfalls wunderbar durchgeknetet worden.

 

Nach einigen Tagen Dauerregen kam dann tatsächlich mal wieder die Sonne raus! Die beste Gelegenheit zum Photos schiessen und anschliessend bei lokalen Freunden einen Tee drinken zu gehen.

 

ENGLISH

Again one of those days when I could ask myself "what to do"? Well, at first there has been a farewell of an egyptian student. This has been amply been done in the master - yes, the MASTERS - tea room. - With his tea and 2 students playing on the previously described Guqin. After that it happened that we even went up to the roof of the school celebrating there with youtube (!!!) music. The master has noted that with a large smile in the face.

For one of the other free days I indulged myself a massage. One of those massages given by blind people as it is said that they do have a special talent for that. However for myself I ain't that sure if my masseur really has had talent or if he just hated me: He applied a fucking pressue onto me! I felt like in a pasta - fabric with the point that I am the pasta to be produced! But what ever, my few muscles were marvelousely kneaded through.

 

After several days of non stop rain the sun appeared finally ! Best opprtunity doing photos and at the end get tea at local friends places.

 

Students Event Activity with Tea and Guqin Playing

Massage given by blind people

Der zweite freie Tag und weiteres Training – The second day off and further training

Mittwoch, 27.09.2017

(English is in cursive below)

Nachdem ich wie üblich um 07:00 aufgewacht bin überlegte ich mir doch recht schnell wie es wäre das Kantinen – Frühstück doch einfach mal ausfallen zu lassen. Ich gab dem sehr schnell statt, drehte mich um und das nächste Mal war’s dann 09:30… smile

In aller Seelenruhe auf dem Zimmer eine zuvor gekaufte Instant – Nudelsuppe und ein paar Kekse verdrückt und sich bereit für den Tag gemacht.

Die erste Station sollte der „Taiji – See“ sein. Dort bin ich vor 2 Jahren auch schon mal gewesen. Man erinnere sich: Damals ist die sogenannte „Marina“ grundsätzlich bereits vorhanden gewesen, die meisten Geschäfte aber geschlossen, sonstige Gebäude noch im Bau und der See selbst ist an dieser Stelle Grasland gewesen.

Nun, diesmal: die „Marina“ ist immer noch da, die meisten Geschäfte geschlossen (jedenfalls zur Mittagszeit und sah ansonsten auch nicht so aus als ob da was zu anderer Stunde offen wäre), sonstige Gebäude – richtig! – noch im Bau und der See selbst hatte tatsächlich Wasser, allerdings an den Anlegestellen für die Boote keine Boote. Na ja, es hat ja in letzter Zeit auch reichlich geregnet, da darf in so einem See schon auch mal Wasser sein, oder? Nur Boote kommen nicht einfach so. Also bin ich weiter gegangen. Schon vor zwei Jahren ist im Stil einer riesigen Pagode ein riesiges Hotel – Tourismus – Komplex im Bau gewesen. Die Neuigkeit ist, dass dort jetzt Treppen gebaut werden. Aha. Nun, also bin ich weitergegangen. Richtung Geologisches Museum. Dort hatten wir damals von der Meisterklasse einige Photos gemacht. Zugegeben, der Weg so direkt am See hat schon was. Der Platz vor dem Museum, ich mag es kaum schreiben, jedoch sind die Holzböden quasi allesamt … kaputt…. Und das Museum selbst? Ist geschlossen und es steht auch nichts dran wann man da rein kann. Also bin ich quasi den ganzen Weg wieder zurückgegangen. Diesmal weiter Richtung Taiji – Stadium (oder sowas ähnliches). Da hätte ich auch gerne mal wieder reingeguckt. Aber auch hier, richtig, geschlossen. Zugegeben, etwas enttäuschend ist das schon gewesen.

So allmählich hatte mein Blutzuckerspiegel doch einen gewissen Tiefpunkt erreicht. Denn es ist mal wieder reichlich schwülwarm gewesen und einige Kilometer zu Fuss hatte ich nun runter.

Also auf dem direkten Weg in die Stadt. Und Schande und Asche auf mein Haupt: Ich habe mich in einen neuen Burger Laden begeben, einen gut gewürzten Burger, Fritten, Zwiebelringe und ein Fässchen Cola zu mir genommen! – Sehr lecker und nahrhaft, auch wenn ich mir wirklich überhaupt nicht sicher bin  was das wohl für ein Fleisch gewesen sein soll. Macht nichts, die Gewürze haben für guten Geschmack gesorgt.

Anschliessend ging es weiter zum Tempel wo ich mir ein relativ ruhiges Plätzchen zum aus – chillen suchte, in anderen Worten ein ordentliches Nickerchen machen. So verging ziemlich schnell eine weitere Stunde.

Danach ging es zum Geschäfte gucken durch den Ort, wo ich per Zufall bei meinem Schneider ein Paar schöne lederne Taiji Schuhe stehen sah. Also rein da. Zu meiner Überraschung waren meine Bestellungen schon fast vollständig bereit! smile Also habe ich dort noch ein Stündchen verbracht, erlebt wie fette chinesische Touristinnen versuchen Kung Fu Kleidung kaufen, dabei über den Tisch gezogen werden und bin letztlich mit einem grossen Sack an Kleidung und meinen sehr guten Schuhen für wenig Geld zufrieden weitergezogen.

Da ich einigen Freunden versprochen hatte Tee mitzubringen, habe ich das auch noch erledigt. Dafür bin ich in die mir bekannten Anlaufstellen gegangen, wo man mich wiederum durchaus erkannt hat! smile

Auch hier für gute Preise die richtigen Mengen bekommen und weiter in mein Lieblingskaffee (für einen Tee, da ich bereits seit gut 2 Wochen ohne Kaffee überlebe) welches gegenüber dem „Taiji – Platz“ und dem Wudang Museum liegt. – Komisch, irgendwie hört hier so ziemlich alles auf „Taiji“ und „Dao“… wink

Nun, der Platz zum Abendessen wurde mir von meiner ehemaligen Ba Gua Zhang Lehrerin empfohlen, die mir auch gleich sagte „Da Du nicht lesen kannst: Das was Du möchtest sind die ersten Beiden von der ausgehängten Karte“. – Damit ist ja wohl alles klar gewesen. wink Was es gegeben hat ist eine Art von Pfannkuchen aus Blätterteig mit eingebackenem Fleisch. War lecker, wenn auch ich nicht weiss was nun tatsächlich der Unterschied zwischen dem ersten und zweiten Pfannkuchen gewesen ist.

 

Was das weitere Training angeht:

Wie im vorherigen Artikel beschrieben hatte ich es ja tatsächlich geschafft die Fächerform von der Sache her innerhalb von 3 Tagen zu lernen. Und ich hatte mich auch gefragt wie es wohl weitergehen würde. Die Frage erübrigte sich mal wieder, da Ms HU anfing mich tatsächlich in allen möglichen Feinheiten zu schleifen, oder in anderen Worten ein „Fein – Tuning“ mit und an mir vorzunehmen. Eine äusserst penible Angelegenheit. Keine Frage, dass ich durchaus die ein oder andere Bewegung von der Basis her nicht korrekt ausführte. Jedoch ist es eine andere Frage ob jede kleine Bewegung und Stellung quasi auf den Millimeter genau „perfekt“ zu sein hat. Wobei „perfekt“ bekanntlich immer sehr sehr relativ ist, besonders unter dem Aspekt dass Ms HU selbst immer wieder in einem Video von unserem Cheftrainer gucken musste ob das was sie so unterrichtet seine Richtigkeit hat. Dem zur Folge es auch öfters vorkam, dass sie eben etwas korrigierte und später wieder zurück korrigierte. Egal, Augen zu und durch da! Zwischenzeitlich gesellte sich noch ein Kung Fu Bruder zu uns, er selbst damals mit mir zusammen Master Disciple der 16ten Generation geworden ist.

Am Samstagabend erlaubte mir Ms HU noch mit ihr anstatt des Abendtrainings Tee zu trinken und etwas Guqin (https://en.wikipedia.org/wiki/Guqin, http://www.philmultic.com/home/instruments/guqin.html ) zu spielen, bzw ihr beim Spielen zuzusehen. Dieses Instrument fasziniert mich irgendwie immer wieder. Ein sehr schöner Klang und eine interessante Technik zu spielen. Aber ich glaub es ist besser erstmal meine chinesischen Xiao – Flöte in den Griff zu kriegen, zumal es auch sehr sehr schwierig ist in Europa jemanden zu finden der mir die Guqin beibringen könnte. Also erstmal Finger weg.

Wie allerdings vorgesehen musste Ms HU am Montagmorgen für mehrere Tage weg. Also doch wieder die Frage: Was mache ich dann? Deswegen ging ich in der Früh ins Büro um mich entsprechend zu informieren und anzubieten, dass ich die jeweils erste Stunde des Morgen- und Nachmittagtrainings zum Aufwärmen mitmache und dann in der jeweils zweiten Stunde meine Fächerform weiter übe. Doch hoch hier gab es wieder erhebliche Verständigungsprobleme mit den beiden Angestellten mit der Folge, dass sie die Dame aus dem Schul – Shop holten um zu übersetzen, was sie auch tat.

Doch die Büro – Mädchen meinten einfach nur „geht nicht“; Also habe ich es nochmal erklärt: ich bin mit meiner Fächerform fertig, möchte am Vorbereitungstraining teilnehmen und das war’s. Die Antwort war noch energischer: GEHT NICHT! Grund: Im Moment sind nur Langzeitstudenten hier und deswegen kann ich da nicht mitmachen. Ich soll mich selber trainieren und falls ich fragen habe ins Büro kommen damit mir dann schnell ein Trainer meine Fragen beantworten kann. Soso…

Es verging nicht viel Zeit, da kam wieder eine aus dem Büro auf mich zu um mir auf Chinesische, später „Chenglish“ klar zu machen, dass ich um 15:00 Uhr einen Trainer hätte, was ich auch dankend angenommen habe und meinte bis „15:0 Uhr dann!“. In dem Augenblick der Trainer ankam, irgend so ein Junge, dessen Vater ich sein könnte (…) und der meinte, ok, kann losgehen! Wie, was jetzt?? Na, also nicht lange rumreden, sondern loslegen. Er wollte auch tatsächlich, dass ich ihm gleich die Fächerform zeige, was ich aber ablehnte, da ich erstmal Dehnübungen zu tun gedachte. Wie dem auch sei, später wurde meine Fächerform begutachtet, an 3 Stellen korrigiert und ansonsten für gut abgenickt. Die 2-3 Stellen waren eine, welche ich tatsächlich nicht so gut ausgeführt habe und die beiden anderen ziemlich genau und wie erwartet im Gegenteil von Ms HU. Und an dieser Stelle ist die Story noch nicht zu Ende:

Später lief mir der Meister und dann auch seine Frau, Ms Peng und Chefin des Büros über den Weg. Ich erfuhr dass es im Grunde der Meister war der Ms HU bat mich zu trainieren (!!!WOW!!!).cool

Also habe ich Ms Peng zum Training Thema befragt. Die Aussage diesmal sehr klar: Eigentlich dürfte ich nicht teilnehmen, da ich aber im Jahr 2015 länger hier war und ausserdem Master Disciple bin, ist es ok mich in die Aufwärm – Klassen zu integrieren. Rendez-vous um 14:30 im Büro. Da habe ich mich schon drüber gefreut. Und weil das nicht alles ist: eine gute Stunde später bekam ich per Chat – Nachricht die Anfrage, ob es ok sei, wenn wir das Ganze erst morgen in der Früh machen. – Na, meinetwegen… Zur Zeit des Abendtrainings hatte ich gerade mein eigenes „Urban Training“ angefangen, als Ms Peng auf mich zukam um mich zu fragen ob ich denn nicht am Abendtraining teilnehmen möchte. Komme ich mir gerade verarscht vor? Ja. Mache ich beim Training mit? Nööö… Als ich das eigentliche Training am nächsten Tag anfing hat es mir auch wirklich gut getan! smile

 

English

As I woke up as usual at 07:00 I thought quite quickly about how it would be like to miss the canteen – breakfast. I followed that idea as soon, turned myself around and next time it has been 09:30 already… smile

In my sweet time swallowed a in beforehand bought instant noodle soup and some cackes and got ready for the day.

The first station should have been the “Taiji – Lake”. I have been there 2 years ago already. To remember: At that time the so called “Marina” has been in place already, most stores however were closed, other buildings under construction and the lake itself has been at this place grasslands.

Well, this time: The “marina” is still there, most stores closed (or at least around lunch time and they did not look like as they would be open to another hour), other buildings – right! – still under construction and the lake itself however even had water, however at the dockings for the boats there were no boats. Whatever, since a while there has been a lot of rain, so it is ok that in a lake is a bit of water, right? Only boats do not come from nothing. Therefore I continued my way. Two years ago already a giant hotel – tourism – complex in the style of a pagoda has been under construction. The news is that there are no the stairs under construction. Aha. Well, so I continued my way. Direction to the geological museum. In that time we have had a photo session there for the masters classes. I admit that the way along the lakeshore is pretty much nice! The place in front of the museum, I almost don’t dare to write it, however the wooden floor is almost completely….broken… And the museum itself? Is closed and nothing is written like when it would be possible to enter. So I went almost the entire way back. This time direction to the Taiji – Stadium (or something like that). I would have liked having a look into it again. But same for here, correct, closed. Admitted, that has been a bit disappointing.

With the time being my level of blood sugar has significantly dropped down. That has been because it has been again pretty much humid and hot and I have done already several kilometers by walking.

That’s why I went on the direct way to town. And shame and ash on me: I turned into a Chinese burger store, took a well spiced up burger, fried, onion rings and a keg of coke! – Really tasty and nourishing, even though I am really not sure at all about which kind of meat I have eaten; It doesn’t matter, the spices made it tasty.

Afterwards the way continued to the downtown temple where I picked out a calm place to chill – out, in other words to do a real catnap. Like that another hour passed by quickly.

 

Finished with catnapping I went through downtown checking out stores where by chance a passed by my tailor seeing a pair of nice leather Taiji shoes. So I went in. To my surprise my orders were almost completed already! smileTherefore I took another one hour there, experienced how fat female Chinese tourists tried purchasing Kung Fu robes, were fucked up und finally I left with a huge package of my new robes and very good shoes for low money.

As I have been promising some friends to bring tea, I finished that as well. For that I went into the place to go known by me where also there they recognized me again! smile

Here as well I got good value for my money and continued to my favorite coffee shop (for a tea as I survive with coffee since 2 weeks for now) which is placed in front of the “Taiji – Place”aside to the Wudang museum. – Curious, by any reason almost everything out here has a name with “Taiji” and “Dao”… wink

Well, the place to go for dinner was recommended to me by my former Ba Gua Zhang teacher who told me straight away “as you cannot read: what you want to get are the first two choices out of the menu hanging out in the store”. – Seen like that, no further questions. wink What has been served is a kind of pancake made of puff pastry and included meat during baking. It has been delicious even though I did not get the point in difference to both pancakes.

 

As for the further training:

As described in the previous article, I managed indeed after three days only to finish the fan form. And I have been asking myself the question how my training would continue like. The question again got resolved on its own as Ms HU started drilling me indeed in all little details, or in other words doing a “fine – tuning” on and with me. A really fussy affair. No question that I did the one or other movements not correct at the basis. However the question is if each single movement and position has to be basically on a millimeter “perfect” or not. And being “perfect” is as usual very very relative, especially under aspect that Ms HU herself has had to have a look from time to time to a video made by and with our head couch to know if what she is teaching is correct.

As a result it happened several times that she just corrected something and a bit later corrected back. Whatever, close the eyes and go through! I the meanwhile a kung fu brother joined us who become mater disciple of the 16th generation at the same time like I.

 

On Saturday evening Ms HU allowed me to skip evening classes but to get tea and to play Guqin with her (https://en.wikipedia.org/wiki/Guqin, http://www.philmultic.com/home/instruments/guqin.html ) respectively to have a look how she plays. This instrument fascinates me again and again. A very beautiful sound and a interesting technique to play. Nevertheless I would say it would be better to get under control my Chinese Xiao – Flute, especially as it is pretty much difficult to find someone in Europe who could teach me the Guqin. Therefore at first, no touch!

 

However and as foreseen Ms HU has had to leave school on Monday morning for several days. So again the question: What should I do? Therefore I stepped in the morning into the office to get information and to propose that at each first hour of a class in the morning and afternoon I could do the warm up and during the following hours I would continue my fan form. But again many communication issues occurred with both employees with result that they had to bring in the lady from the school shop in order to translate and this is what she did. However the office – girls just said “not possible”; Therefore I explained that again: I have finished the fan form and would like to take part in the preparation classes and that’s it. The answer became even more energetic: “NO WAY!” Reason: For the time being there are long term students only and that’s why I cannot take part into it. I am supposed to train on my own and in case of any questions I may come into the office so they could send me quickly a trainer to answer to my question. Well, well…

Not much time passed and again one out of the office stepped into my way to tell me in Chinese, later on “Chenglish” that from 15:00 I would have a trainer what I accepted gratefully and I said “alright, until 15:00 than!” In that moment the trainer arrived, a boy who’s father I could be (…) and meant, ok, let’s tart! How, what about..?? Well, no long discussion, just do it. He even wanted that I show him the fan form straight away, what I declined, as I was considering to eventually to stretching first. But whatever, some later on my fan form has been observed, corrected on 3 points and all the rest considered as correct. Out of the 2-3 points one has not been correct indeed, the others were quite exactly and as expected in opposite to Ms HU. And at this stage the story is not finished:

A bit later I met the Master by chance and his wife as well, Ms PENG and boss of the office. I learned that basically it has been the master who has asked Ms HU to teach me (!!!WOW!!!). cool So I asked Ms Peng about the training topic. The announcement became clear for this time: Basically I would not be allowed to take part, however as I have been here in 2015 for several months and as I am the master disciple it would be ok for me getting integrated in the warm up classes. Meeting foreseen at 14:30 in the office. I was really happy about that. And as this is not all: Roughly one hour later I received a chat message asking if it ain’t be ok to start all that by tomorrow morning. – Well, as ever they want…. At the time when evening classes have been starting already, Ms PENG came to me asking if I do not want to take part in the evening class. Do I feel like a jack-ass? Yes. Do I take part in the training? Nooooo way…. When I start the real training the next day, I really enjoyed it a lot and it felt well! smile

 

 

 

     Last Minutes with Ms HUGood Morning Ms HU - And good byeThe master and... I

Die ersten Tage an der Schule – The first days at school

Donnerstag, 21.09.2017

(English is in cursive below)

 

Die ersten Tage an der Schule – The first days at school

 

Seit Samstagnacht bin ich wieder in der Schule. Zunächst bekam ich in aller Eile ein Zimmer zugewiesen. Alles Weitere wäre am nächsten Tag zu regeln.

Also erstmal auspacken, eine kleine Dusche und schlafen gehen.

Am nächsten Morgen das erste Frühstück genossen. Hier viel mir auf, dass es im Gegensatz zu meiner vorherigen Reise ALLES kostenlos gab. Die Leser mögen sich daran erinnern, dass damals selbst ein Frühstücksei zu einem Yuan gekauft werden musste, so wie vieles mehr. So gesehen schonmal eine positive Überraschung. Ausserdem dauerte es nicht lange, bis ich den ersten Kameraden aus 2015 per Zufall wieder sah: Ein Freund aus Taiwan und seine beiden Kinder. Und dann die Assistentin des Meisters, Ms HU, mit welcher ich ein sehr gutes Verhältnis hatte. Sie bot sich noch während dem Frühstück an mir die gewählte Fächerform beizubringen. Das ist sehr gut, da ich damit ein „One – On – One“ Training bekommen würde und mir auch die notorischen Kicks und Punchen erspart bleiben würden.

Also wenig später noch ins Büro und das Administrative regeln. Zuerst mal bezahlen, was hier üblich ist. Auch hier zu meiner Überraschung: Da ich Master Disciple bin, wurden mir 500 Yuan erlassen! smile

Auf der anderen Seite wurde ich sehr schnell gewahr, dass das neue Personal, zwei junge Mädchen, kaum Englisch verstanden oder sprachen! Alles funktionierte nur entweder über mein lausiges Chinesisch, oder über Smartphone – Anwendungen zum Direkt – Übersetzen.

 

Nun gut, an dieser Stelle beschreibe ich so gleich was sich an der Schule seit dem letzten Mal geändert hat:

Wie eben erwähnt, gibt es Essen nun vollständig kostenfrei und noch dazu ist es gemacklich besser.

Die Zimmer sind die gleichen geblieben; Das heisst im Klartext auch, dass die Klimaanlage nur ausversehen  mal funktioniert, die Lüftung im Bad gar nicht es gibt aber permanent heisses Wasser (kaltes natürlich auch...), der erste Frischwassertank im Zimmer hätte aufgefüllt sein müssen, was er aber nicht ist.

Die Ziegelei gegenüber ist quasi verschwunden; Zumindest aber ist sie vollständig ausser Betrieb, was den Aufenthalt hier schon sehr angenehm macht!

Weiterhin hat sich das Gelände selbst sehr verändert; Es gibt jetzt eine künstliche Felswand mit gelegentlich funktionierendem Wasserfall, einiges an Bäumen und Büschen, sozusagen eine richtige Parkanlage die eine recht entspannende Atmosphäre vermittelt. Dazu trägt auch bei, dass die Tages Musik nicht mehr so penetrant martialisch laut rumquäkt.

Noch dazu sind hier erheblich viel mehr ausländische Schüler als in 2015. In der Hauptsache solche die gleich etwas länger bleiben. – Von 3 Wochen bis zu drei Jahre…. Da ist ein Franzose aus Tarbes, 3 Norweger, ein Ägypter, Südafrikaner, Australier, 2 Italiener, Taiwan, noch ein Deutscher (und was für ein Zufall: er kommt aus Hamburg…), England,….

 

Zurück zum morgendlichen Bürobesuch.

Ich nahm gleich die Gelegenheit wahr Ms HU als meine Trainerin eintragen zu lassen. Was von den jungen Mädchen aber zunächt abegelehnt wurde, da sie meinten ich bräuchte jemanden jüngeren und ausserdem Ms HU so viele Studenten hätte. Mein Argument wahr dass ich einfach jemanden kompetenten brauche der oder die es schafft mir in weniger als 2 Wochen die Fächerform beizubringen. Wie dem auch sei, ich habe Ms HU bekommen und sie hat als einzigen Studenten….mich.

Anschliessend ging es erstmal per Bus – zum Missfallen des Büros, da die meinten mit dem Taxi wäre es besser – in die Stadt. Ziel ist es gewesen mir einiges an Tai Chi Kleidung zu bestellen so wie einen Fächer zu kaufen, rumzugucken, Essen, was trinken und locker am Nachmittag das Training anfangen.

Allerdings hat sich in Wudangshan inzwischen einiges geändert! Die Fussgängerzone ist jetzt wirklich eine, die meisten Shops wurden neu in gut anzusehenden Häusern angeordnet, es ist sauber, kein stinkiger Morgenmarkt. Vergleicht gerne mit den Photos aus dem Jahr 2015! Das hatte zur Folge dass ich durchaus nach meinem ehemaligen Schneider mit dem ich damals zufrieden war suchen musste. Habe das aber alles geschafft und die Bestellung ging dank guter Vorbereitung auch gut (habe auf einem Zettel aufgemalt was ich will und auf Chinesisch die Farben dazu geschrieben). Ähnlich gut verlief es mit dem Fächerkauf, Nudeln bestellen und anschliessend noch in die hiesige Jugendherberge ein wenig entspannen.

 

Am Nachmittag dann war es soweit: Das Training ging los. Zunächst die Dehnübungen, welche immernoch die gleichen wie vor 2 Jahren sind und dann mit der eigentlichen Form anfangen. Ich muss zugeben, dass die Handhabung von so einem Fächer doch etwas komplizierter und die spiralförmigen entgegengesetzt verlaufenden Körperbewegungen  schwieriger sind als erwartet.

Aber Ms HU ist wirklich sehr geduldig mit mir und wir gefühlt nach 1 ½ Tagen locker ein Drittel der Form hinter uns gebracht haben. Wenn das so weiter geht brauche ich nur exakt eine Woche um die Form zu lernen. Und hätte dann reichlich Zeit Feinheiten einzustudieren bzw was Anderes zu machen. Mal sehen.

 

Dann habe ich mir noch einen quasi Fehltritt erlaubt.

Ich hatte dem Meister französischen Rotwein mitgebracht, weil ich weiss, dass die Leute hier sowas sehr mögen. Ich war gerade beim Training, als mir der Meister über den Weg lief. In meiner Entscheidungsfreude habe ich ihn sofort angesprochen und den Wein, wohl verpackt in einer entsprechenden Tüte, übergeben. Er sich darüber auch sichtlich gefreut hat, ABER! Ms HU stand mit dabei und ihr war die Enttäuschung, dass der Wein nicht für sie war, doch sehr anzusehen… Nun gut, nun schuldete ich ihr wirklich was…. wink

 

Entsprechend war ich Dienstag in der Stadt und habe nach französischen Rotwein Ausschau gehalten.

Tatsächlich gelang es mir einen für einen noch erträglichen Preis zu bekommen.

Nach dem Mittags – Training übergab ich Ms HU den Wein, die sich tatsächlich wie ein kleines Kind gefreut hat! smilesmilesmile

 

Inzwischen ist es Mittwoch und damit gibt es nur in der Früh für einige Stunden Training bevor bis einschliesslich Donnerstag Wochenende ist.

Tja, was soll ich sagen, ich habe die Wudang Sanfeng Fächer Form hinter mich gebracht! – Nach einer Rekordzeit von 3 Tagen… Ok, zugegeben, ich fühle mein bischen Hirn völlig überlastet und werde noch Feinheiten einstudieren. Ich gedenke für diesen Teil nochmal so 3 ganz entspannte Tage einzuplanen und dann mal sehen wie es so weitergeht.

Am ersten freien Nachmittag ging es mit zwei anderen Studenten zur alten Schule von Master Chen, wo wir seinen Bruder getroffen haben und mit ihm Tee tranken. Per Zufall sind einige chinesische Touristen da gewesen. Das hatte zur Folge, dass ich tatsächlich eine Schwertform vorführen musste und das auch gemacht habe, wenn auch nicht sonderlich gut; Ich habe mir einfach keine Mühe gegeben. Dann hier und da auf dem Weg zurück noch etwas shoppen, Abends chinesische Ravioli essen, in der Jugendherberge einen Tee trinken und letztlich sich mit den anderen ausländischen Studenten zu einer kleinen Feier treffen.

Mein tägliches Training sieht so bis jetzt so aus:

Um 07:00 aufstehen, eine halbe Stunde stehendes Qi Gong.

Frühstücken, etwas Krafttraining, sich frisch machen und ab zu den Dehnübungen.

Dann sich in der Form schulen, was ca 2 Stunden dauert. Dann ist Pause inklusive Essen bis 15:00 Uhr. Danach geht es ganz kurz wieder mit Dehnen weiter und dem weiteren Einüben der Form, auch ca 2 Stunden. Dann kurz schon wieder essen und nochmal eine Stunde die Form üben und das war’s.

 

 

English

 

Since Saturday Night I am at school again. At first I got in a hurry a room. All other points to be regulated the next day.

So I firstly unpacked, took a little shower and went to bed and to join the next morning the breakfast.

At this stage I noticed that in difference to my last journey ALL has been for free. The reader may remembers that at that time even a boiled has had to be bought for one Yuan, like so many other things. Seen like that a positive surprise already. Furthermore id didn’t take long time until I met the first mate of the year 2015 again by chance: A friend from Taiwan and his kids.

And then the master assistant Ms. HU, with whom I had a quite good relationship. During breakfast already she proposed to teach me the fan form. This is quite good as like that I would get a “one – on – one” training and I would get saved of the notorious kicks and punches.

 

So, a bit later into the office to regulate the administrative stuff. At first the payments which is usual out here. Also at this stage to my surprise: As I am a master disciple I got a 500 Yuan reduction! smile

At the other hand I had to notice quite quickly that the new personal, two young girls, almost could not understand or speak English! All has had to be done via my lousy Chinese or smartphone applications for direct translation.

 

Well then, at this stage I describe straight away what has been changed at school since last time:

As just mentioned food in the self is now fully free of charge and taste became even better.

The rooms are the same; that means in clear that the air-condition just works by chance, the ventilation in the Bathroom does not work at all however there is permanently hot water available (and cold as well, of course...), the sweet water tank in my room should have been filled up however is not.

The brick manufacturer in front of the school has quasi disappeared; at least it is not any longer active which makes the stay at school much more pleasant!

Furthermore the site itself has changed a lot too; There is now an artificial face of the rock with eventually in service waterfall, several trees and shrubs, finally a real parkway providing a really cozy - convenient atmosphere. As a matter a fact this is also due that the daily – music does not any longer squawks around in this martial penetrant manner.

Additionally there are now much more foreign students than in 2015. Mainly those staying a bit longer. – From between 3 weeks up to 3 years… there is a French gus from closeby Tarbes, 3 Novegians, an Egyptian, Southafrica, Australis, 2 Italians, Taiwan, another German (and what a chance: He is from Hamburg…), England,…

 

Back to the morning office visit.

I immediately took the opportunity getting Ms HU registered as my trainer. This has been refused straight away by two young girls as from their point of view I would need someone much younger and additionally Ms HU would have so many students already. My argument however has been that I just need someone competent being able teaching me the fan form within 2 weeks. But whatever, at the end I got Ms HU and as only student she has… me.

 

After that I went at first by bus – very much to the displeasure of the office as they meant it being better to go by Taxi – to town. The aim has been getting a lot of Tai Chi clothes ordered and to buy a fan, to look around, eat, drink and to start easily during the afternoon the training.

However since my last visit a lot has been changed in Wudangshan! The pedestrian walk became a real one, most shops were ordered in new well looking houses, it is clean, no stinky morning market. Please do not hesitate to compare with photos of the year 2015! This led to the fact that I really had to search for my former tailor with that I have been quite satisfied. In any way, I got all this and the order has been done thanks to my good preparation (I have been drawing all on a paper and have written in Chinese the colors that I wanted to get). In a similar way it turned out with purchasing the fan, order noodles and afterwards going in the local youth hostel to chill-out.

 

In the afternoon than the training had to start. At first stretching, this is the same since two years before starting the real form. I have to admit that the handling of such a fan is actually a bit more complicated and the spiraling opposing body movements are more difficult than expected.

But Ms HU is really patient with me and my feeling has been that we have had done after 1 ½ days easily a third of the form. If that would continue like that I would need exactly one week only to get the form done. And then I would have more than enough time for the fine tuning and do other things. To be seen.

 

Than I allowed myself an almost misconduct.

I have brought for the master French red wine as I know that the people here like that a lot. I just have been at training when the master stepped into my way. In my usual reactivity of taking a quick decision I immediately spoke to him and offered him the wine well wrapped. Visibly he really liked that, BUT! Ms HU stand aside and her disappointment that the wine has not been for her was really very much visible… Well than, now I really owe her something… wink

 

 Accordingly I went Tuesday to town and had a look for French wine. Effectively I managed getting one for a basically correct price.

After the afternoon training I gave the wine to Ms HU. – She was so happy, like a little child, really amazing to see! smilesmilesmile

 

Now it is Wednesday and so there is only in the morning for few hours training before going to weekend until Thursday included.

Well, what to say, I have finished the Wudang Sanfeng form! – After a record of time of 3 days… Ok, I admit, I feel my little brain pretty much overloaded and will study about subtleties. I suppose reserving for that another 3 relaxed day and then to be seen what’s next.

 

During the first free afternoon I went with two other students to the old school of master Chen where we met his brother and got tea with him. Per chance several chinese tourists came over. As a result I have had to demonstrate one of those sword forms which I did, but not really well. I just didn't take any effort on that. On the way back we did some shopping as well, had dumblings, got a tea in the youth hostel und finally met with the other foreign students for a little party.

 

My daily training is until now like that:

Get up at 07:00, half an hour of standing Qi Gong.

Breakfast, some muscle training, refreshing and further to stretching.

Than training within the form that takes roughly 2 hours. Than a break, lunch included until 15:00.

After that again some stretching and continuing the form, roughly 2 hours as well. Than quickly eat again and another hour to train the form and that’s it.

  Breakfast Training Yard Training Yard Training Yard Training Yard School Temple Training Yard Training YardTraining YardTraining Yard Wudangshan Top View from SchoolTop View From SchoolTop View From SchoolTop View From SchoolTop View From SchoolMaster Chen's Old SchoolMaster Chen's Old SchoolSome Tea Drinking During Shopping

Chongqing und der Weg nach Wudang Shan – Chongqing and the way to Wudang Shan

Samstag, 16.09.2017

(English is in cursive below)

 

Nach Ankunft am Flughafen Shanghai musste ich zunächst, genau wie das letzte Mal auch, mein Hauptgepäck abholen und wieder neu einchecken. Inzwischen weiss ich auch warum: Die chinesischen Prozeduren schreiben vor, dass ausländische Flüge mit Zwischenstopp in China und Verbindung zu einem innerchinesischen Flug nach chinesischen Masstäben erneut gecheckt werden müssen, auch dann wenn die Flugverbindungen innerhalb eines Verbundes liegen. Bei der ersten Kontrolle war es dem Personal sehr egal, was in meinem Gepäck war. Einfach durch die Röntgen schicken und das war’s. Die Angestellten sind mehr mit ihren Smartphones beschäftigt…

Bei der Gepäckaufgabe allerdings wurde mein Gepäck in einen Korb gelegt und verschwand wiederum in einem Röntgen. – Und da! Grosse Überraschung, es wurde etwas gefunden und ich ab in die Kontroll – Kammer, wobei mein Pass am Schalter einbehalten wurde! Ich hatte in meinem Hauptgepäckt ein Paar Batterien, die nach chinesischem Standard ins Handgepäck gehörten! Komisch, in Frankreich ist es genau anders herum…. Macht nichts, als umgepackt und mich am Schalter wieder vorgedrängelt um das Hauptgepäck erneut aufzugeben und meinen Reisepass in Empfang zu nehmen. Weiter hoch durch die Etagen, wieder eine Kontrolle, nämlich die am Körper. Inzwischen war ich aber sowas von abwesend, dass ich meinen Regenschirm (!!!) nicht extra ausgepackt hatte, mein Telefon noch in der Tasche war usw… macht nicht.

Der Weiterflug mit China Eastern Airlines war jedenfalls durchaus komfortabel und ich konnte noch 2 Stunden Schlaf nachholen. Schlafen konnte ich auf dem Flug von Paris nach Shanghai trotz Tabletten kaum. Mir hatte irgendwie alles weh getan, besonders der Kopf….

 

Die Ankunft in Chongqing (Partnerstadt von Toulouse) verlief sehr gut. Und wie mit dem Hotel abgemacht hatte mich ein Fahrer abgeholt und in die Stadt gefahren.

Schonmal vorab kann ich das Hotel „Chongqing Travelling With Hostel (Jiefangbei Branch)» nur empfehlen! Es liegt quasi mitten in der Stadt, hat die Metro -  Linien 1 und 2 direkt vor der Tür, das Personal ist freundlich (der Koch etwas faul, was zur Folge hatte, dass ich mit am nächsten Morgen mein Frühstück ausserhalb suchen musste), das Zimmer sehr gut für China (und selbst für so manche süd – Französische Verhältnisse…). Für 2 Nächte ein Einzelzimmer mit eigenem Bad und Klimaanlage bei 46€ sind wirklich sehr ok!

Nach dem Einchecken ging es erstmal unter die Dusche und anschliessend gegen  den Jetlag laufen! Ab in die Stadt, erste Eindrücke sammeln, waghalsig an einem Strassenstand gefülltes Dampfgebäck bestellen und versuchen ohne Kaffee auszukommen (was ich bis jetzt, Tag 3, auch durchgehalten habe…).

Später am Abend gab es wiederum in einer Fressmeile an einem Nudelstand einen einfachen Nudeltopf, nicht so gewürzt bitte. Na, das mit dem Würzen ist hier so eine Sache. Das „wenig gewürzt“ war so etwa auf dem Niveau des in Restaurants um meinen Wohnort herum oberen Medium – Levels. Guten Appetit!

In Übrigen lagen die Temparaturen bei 32°C und irgendwas über 90% Luftfeuchtigkeit.

Die erklärt, warum ich anschliessend schonwieder eine Dusche nahm. Und lang hab ich geschlafen! Gute 12 Stunden!

 

Der nächste Tag

Wie angedeutet, der Koch hatte keine Lust zu arbeiten. Also habe ich mir mein Frühstück in der Stadt zusammengetragen; Bei dem einen irgendein „chinese Style“ Sandwich, bei dem Nächsten  den Tee.

Anschliessend ging es erstmal per Taxi zum Nord – Bahnhof um mir dort meine Zugtickets für die nächsten Tage abzuholen, denn ich hatte keine Lust dazu das kurz vor der jeweiligen Abfahrt zu machen. Ich hatte insgesamt 4 Tickets abzuholen. Dem Herrn am Schalter klar zu machen, dass ich auch tatsächlich alle 4 haben wollte, war nicht so einfach! Bei dem 3tenund 4ten wurde er etwas bockig und hat für die beiden jeweils 5 Yuan verlangt; Wozu auch immer das gut sein soll. Wahrscheinlich eine Gebühr für Frühabholer oder so. Dann mich noch schlau gemacht wo der Flughafenbus abfährt, was das kostet und wie lange die Fahrt dauert. Das wird am Ende meiner Reise eine Rolle spielen, da ich mit dem Zug ankommend nur bedingt viel Zeit haben werde um zum Flughafen zu kommen.

 

Anschliessend ging es per Monorail in die Stadt zurück. An dieser Stelle sei bemerkt, dass ich Städten wie Toulouse so ein System nur empfehlen kann!

Jedoch war der Eingang nicht so einfach zu finden!

Daher für diejenigen die mal nach Chongqing kommen sollten, hier einige Tipps:

Der Nordbahnhof ist sehr sehr gross und hat entsprechend viele Ausgänge. Er wird von der Linie 3 bedient. Allerdings ist die Linie 3 nicht direkt vom Bahnhofs – Gebäude zu erreichen. Sowohl zum Süd- als auch zum Nordeingang muss das Gebäude verlassen werden. Schonmal zur Orientierung: Selbst die Eingânge heissen „Exit“, nämlich „Railway – Exit“. Und das muss man erstmal verstehen.

In meinem Fall bin ich den Zeichen für den Busbahnhof gefolgt, nach draussen über den grossen Nordplatz. Von dort muss man entweder dem Menschenstrom folgen, oder einem blauen Schild mit chinesischen Schriftzeichen drauf und einer „3“. Das ist der Hinweis zur Linie 3. Der „Ausgang – Eingang“ ist etwa 400 Meter entfernt.

Ausserdem ist darauf zu achten, dass das durchaus moderne System zum Erwerb der Tickets zwar z.B. sagt, das Ticket kostet 4 Yuan, faktisch aber kann nur mit Münzen oder einem Schein ab 5 Yuan bezahlt werden. 1 Yuan Scheine werden nicht genommen.

Weiterhin muss jegliches Gepäck durch die Röntgen – Kontrolle, Flüssigkeiten sind extra zu kontrollieren.

Ansonsten ist es verhältnismässig einfach sich zu orientieren, da die meisten Stationen auch auf lateinischer Schrift geschrieben sind.

So nebenbei bemerkt, eine Fahrt mit dem Taxi aus der Stadt zum Nord – Bahnhof kostet je nach Verkehrslage zwischen 25 – 40 Yuan.

Zurück in der Stadt habe ich mich in ein Kaufhaus begeben. Frage der grossen Hitze ausserhalb… Irgendwo in einem der Keller – Gallerien habe ich tatsächlich einen Crepe mit Ei, Sesam und geraspeltem Rind bekommen! Und ich muss zugeben, so als Hobby – Franzose, der Crepe war gar nicht mal schlecht!

Später bin ich noch 2 Mal in eines der Touristenviertel gegangen. Es nennt sich „Honyadong“. Auch der Platz der „Liberalisierung“ war mit dabei, so wie ein langer Spaziergang durch die, wollen wir mal sagen, „Regulären“ Stadtteile. Sowas interessiert mich mehr als die Touristen – Spots.

 

Der zweite Tag

Eigentlich hatte der Koch wieder keine Lust zu arbeiten. Aber mit etwas mehr mit dem Personal reden, hat mir mein Frühstück doch serviert werden können.

Ich bin wieder mit dem Taxi zum Nordbahnhof gefahren. War lustig… Ich habe ein Taxi angehalten, in dem schon eine Mama mit ihrer kleinen Tochter sass; Letztlich ist es die Mama gewesen, die einverstanden gewesen ist, dass ich mitkomme. Der  Grund ist nicht etwa Sympathie gewesen (…obwhol…??), sondern damit ihre Tochter etwas Englisch zu hören und sprechen bekommt. J

Und nun sitze ich im Zug nach Wudang Shan, was ca 08:45 dauert plus noch eine Stunde im Taxi.

Auch wenn ich ein erste Klasse Schlafwagen Ticket habe, sitzt mir ein älterer Herr gegenüber, der das Rülpsen und schmatzen nicht nachlässt. Ich habe es ja vermisst… ;-)

 

Mein Fazit zu Chongqing:

Eine der modernen Hyper – Metropolen in denen leider viel des alten zerstört wird um einer gewissen Moderne Platz zu machen. Grundsätzlich ist die Stadt nicht wirklich viel schmutziger als so manch eine kleinere europäische Stadt. – Es liegt auch keine Hundescheisse rum (…Augenzwinckern nach Toulouse…). Die Luftverschmutzung hält sich relativ in Grenzen, unter Anbetracht der Tatsache, dass hier sehr sehr viel gebaut wird. Es riecht nur bedingt schlechter als in vielen „Metropolen“ (Süd -) Europas mit ihrem Diesel – Gestank. Dazu muss man sagen, dass es mal wieder auffällt wieviele Elektro- bzw Erdgas getriebene Fahrzeuge es hier gibt.

Ausserdem, wie so oft in modernen Städten die viel zu schnell gewachsen sind, ist die Stadt selbst am Tag nur sehr bedingt ein Hingucker, was nicht heissen soll es wäre schlecht. Aber in der Nacht ist besonders alles rund um die Innenstadt wirklich sehenswert, weil alles erleuchtet wird, auch mit neuesten LED Technologien.

Und, zu Guter Letzt, mein Eindruck ist, dass die Leute hier freundlicher sind als in Beijing oder Wuhan.

 

 

English

 

After Arrival at the airport Shanghai I had to, exactly like the previous time, pick up my main baggage in order to re-check it in again. In the meanwhile I also know why:

The Chinese procedures want that foreign flights with stop-over in China and connection to a inner Chinese flight have to be checked again to Chinese standards, even though if the connecting flight is within an alliance.

At the first control the staff didn’t pay attention at all to know what is in my baggage. Just to push it through the x-ray and that’s it. The staff has been much more occupied with their smartphones….

However at the baggage drop off my baggage has been put in a tray and disappeared again in a x-ray. – And there! Big surprise, something has been found and I had to go to the security check room, where else my passport got blocked at the check – in! I had in my main baggage some batteries, which had to be packed as per Chinese standard into the carryon baggage! Curious, as in France it is exactly the other way around. It doesn’t matter, so I re-back-packed and put myself in place at the check-in to reset my main baggage and to get my passport back.

Further up to the control – levels, that time for the body scan.

However in the meanwhile I became so absent that I missed putting out my umbrella that needed an extra check and another one for my phone that I have left in my pocket and several other things… whatever.

The connection flight with China eastern Airlines has been very comfortable in any way and I could crap another 2 hours of sleep. I almost couldn’t sleep on the long haul flight from Paris to Shanghai even though I took pills. By any reason everything has hurt, especially the head…

 

The Arrival in Chongqing (partner city to Toulouse) turned out quite well. And as agreed to the hotel a driver picked me up and drove me to downtown.

In advance I really can recommend the hotel “Chongqing travelling with hostel (jiefangbei branch)”! It is located almost exactly in downtown, has subway lines 1 and 2 just in front, the staff is friendly (the cooker a bit lazy with consequence that I had to go out the next morning to get a breakfast), the room quite good for China (and even for several south – French locations…). 2 nights, a single room with own bath and air-condition at 46€ is really good!

 

After check – in I firstly took a shower and afterwards to walk against the jetlag! Hop, go to town, get first impressions, taking the risk of getting filled steamed bred at a street cooker and to try to survive without coffee (that I managed to do since 3 days for now…).

 

Later the evening again I went to one of those “crap-food-side-walks” just to get at a noodle-point a noodle pot, not that spicy, please. Well, the point about spicing is different down here. This “not sp spicy” has been somewhere on a level of restaurants around the place where I do life being described as “upper medium”. Bon appetite!

By the way, all time long the temperatures have been around 32°C with something like above 90% humidity.

This explains why I took a shower again. And I slept amazingly long! 12 hours!

 

The next day

As mentioned, the cooker has had any motivation to work. Therefore I picked up my breakfast in downtown; At the one stand a kind of „chinese style“ sandwich, the next one a tea and so on.

After that I took a taxi to the north station in order to pick up my train tickets for the next days as I wasn’t in the mood to do that just before my departures. I had to pick up a total of 4 tickets. To make that clear to the gentleman at the ticket counter that I really want to have all 4, that has not been that easy… With the 3rd and 4th he became a bit more upset and asked for each of them 5 Yuan; For what ever that serves for… Probably a fee for “early pick up” or something like that. After that I was looking for information about to know where the airport shuttle bus leaves from, how much it costs and how long it would take. This will play a role at the end of my journey here in China, as I will come back here by train and not that much time will remain to reach the aircraft back to Europe.

 

After that by using the monorail I went back to town. At this stage I just can recommend cities like Toulouse such kind of system.

However it has not been that easy to find the entry!

Therefore, for those who may come to Chongqing, here some advises:

The north railway station is really very big and has many exits accordingly. It is served with line 3. However the line 3 cannot be reached directly from the station main building. As well as from the south- as from the north exit the building can be left. As for orientation:

Even the Entries are being called “Exit”, namely “railway Exit”. And this you have to understand at first. In my case I have been following at the end the signs for the bus station, outside via the big north place. From there you may follow the stream of people or, on a blue sign in Chinese script and a “3” on it. This is the hint for line 3. The “Exit – Entry” is about 400 meters away.

Additionally you should pay attention that the generally quite modern system of purchasing a ticket may tell you that your ticket is at 4 Yuan, however as a matter of fact accept coins or bigger than 5 yuan bills only. 1 Yuan bills are not accepted.

After that all baggage has to be x-rayed, liquids are to be controlled on top.

Nevertheless it is relatively easy to get oriented as most stations are written in latin as well.

Just by the way, a ride by taxi from town to the north station is at, pending on the traffic, 25  - 40 Yuan.

Back to town I went to a department store; Question of the the big heat outside…

Somewhere in a lower basement galleria I even found a Crepe with egg, sesam sead and rapped beef! And I have to say, as a “frenchy by passion”, this crepe even has been pretty much tasty!

Later on I went twice to one of those tourist areas. It is called “Honyadong”. The place of “liberation” has been included as well as a long walk through the more, let’s say “regular” residential areas; Something like that is a bit more of interest for me than the usual tourist – spots.

 

The second day

Basically the cookes wasn’t in the mood again to do his job; However by talking a bit more to the staff they finally were able serving my breakfast to me.

Again I drove by taxi to the north station. That has been funny… I stopped a taxi in that a mama and her little daughter were already in; At the end it has been the mama who agreed  that I can come with them. The reason has not really been sympathy (…or maybe…??), but that here daughter could hear and speak some English. J

And now I am in the train to Wudang Shan that takes 08:45 plus another hour in a taxi.

Even though I have a first class sleepers ticket, an elder gentleman is sitting in front of me who didn’t cease Burping and smacking I missed it… ;-)

 

My resume to Chongqing:

One of those modern hyper – metropoles in that unfortunately a lot of the old is and will be destroyed to make place for some kind of modern things. Basically the town is not that more dirty as several smaller European cities. – Also there is no dog drops (…blinking to Toulouse…). The air pollution is relatively acceptable under aspect that there are thousands of constructions on the way. It does not smell that much worse than in several big cities of (South-) Europe with their stinky Diesels. To be added that it is amazing how many electric- or gas driven vehicles you can find here.

Furthermore and as so often in modern cities that grew to quick, this city itself is during day time not really attractive, which does not mean it would be something bad. Nevertheless during the night it is especially around downtown area really worth to see as everything is illuminated, also with newest LED technology.

And, last but not least, my impression is that people here are friendlier than in Beijing or Wuhan.

 

Hostel Picking up my Tickets View from my room Noodle Shop Meal... Spicy by the way... Picking up my Tickets Honyadong Crepe Spices Place of Liberation Chongqing Taxi at North Station Train departure

Die nächte Reise kommt - The next travel is about to come

Samstag, 09.09.2017

(English is in cursive below)

 

Nach 2 Jahren Wartezeit ist es wieder so weit: Dei nächste Reise nach China, hauptsächlich für das Training, steht an.

Am 13-SEPTEMBER-2017 in der Früh wird es losgehen.

Zunächst über Paris und Shanghai nach Chongqing (https://en.wikipedia.org/wiki/Chongqing).

Dort werde ich 2 Tage bleiben bevor es mit dem Zug innerhalb 8.5 Stunden nach Wudang Shan (https://en.wikipedia.org/wiki/Wudang_Mountains) weiter geht.

Wie üblich werde ich an der Schule http://www.daoistkungfu.com/master/master%20chen.html bei Meister Chen Shixing trainieren. Diesmal habe ich mir die "Wudang Kung Fu Fächer" Form ausgewählt. Ein Beispiel gibt es https://www.youtube.com/watch?v=vBBvGEus6uw

 

An der Schule selbst werde ich 2.5 Wochen bleiben, bevor es dann per Nachtzug wieder nach Chongqing und vielleicht auch Chengdu zurückgehen wird. Die verbleibenden 2 Tage bis zum 06-OKTOBER-2017 werden für "normalen" Urlaub genutzt werden.

Ich werde versuchen dann und wann einen Artikel und Photos in diesen Blog zu stellen.

Noch etwas interessantes vom Meister und zur Schule:

https://www.youtube.com/watch?v=TILj-FqCmk0

 

 

English:

After 2 years of waiting it is time again. Time to travel to China, mainly for training.

At first via Paris and Shanghai to Chongqing (https://en.wikipedia.org/wiki/Chongqing).

There I will stay at first for 2 days before continuing by train within 8.5 hours to Wudang Shan (https://en.wikipedia.org/wiki/Wudang_Mountains).

As usual I am going to train at school http://www.daoistkungfu.com/master/master%20chen.html at master Chen Shixing. For this time I selected the "Wudang Kung Fu Fan" form. An exemple is to be seen here https://www.youtube.com/watch?v=vBBvGEus6uw

 

At school itself I am going to stay for 2.5 weeks before driving back by nighttrain to Chongqing and maybe Chengdu. The remaining two days til October 6th are going to be used as "normal" vacation.

 

I am going to try to post from time to time some articles and photos for this blog.

 

And finally something interesting from the master and the school:

https://www.youtube.com/watch?v=TILj-FqCmk0