Abreise und Aufenthalt in Qingchengshan – Departure and stay in Qingchengshan

Sonntag, 08.10.2017

(English is in cursive below)

 

Wie vorgesehen war es nun Zeit die Schule wieder zu verlassen. Dies sollte am späten Dienstag in der Nacht sein. Abfahrt gebucht per Taxi um 23:30 nach Shiyan zum Bahnhof. Zu meiner Freude kamen 6 Schüler so spät noch aus ihren Zimmern um mir direkt auf Wiedersehen zu sagen!

Die Fahrt verlief relativ unspektakulär, ausser dass die Fahrerin nach etwas über der Hälfte des Weges entschied mich in ein anderes Taxi zu setzen, weil sie zu müde war um selber die ganze Strecke auf sich zu nehmen.

Im Bahnhof hiess es dann erstmal eine Stunde warten, mit der Kenntnissnahme, dass der Zug 15 Minuten Verspätung hätte. Also anstatt 01:50 um 02:05. Als dieser ankam ging es darum so schnell wie möglich zum Wagon zu kommen. Allerdings hatte ich mich etwas in den chinesischen Schriftzeichen getäuscht, denn ich lief direkt auf einen anderen Zug zu. Gut dass ich das rechtzeitig bemerkte und im Sprint noch eben meinen eigentlichen Zug erreichte. War knapp…

Schnell meinen Schlafplatz in dem völlig abgedunkelten Wagon ausfindig gemacht und Augen zu, da die Ankunftszeit in Chongqing um 10:45 sein sollte, mit Weiterfahrt per Schnellzug nach Chengdu eine Stunde später. Entsprechend wachte ich um 09:30 auf, ungeachtet der Tatsache, dass die Lichter bereits um 07:00 wieder angingen und die restlichen Fahrgäste laut diskutierten. Ohr – Stöpsel sind schon eine tolle Erfindung…!

Um 10:45 erreichten wir dann den Bahnhof; Aber nicht jenen von Chongqing, sondern irgendeinen in der Pampa. Na ja, habe ich mir gedacht, wird es wohl noch eine Viertelstunde dauern. Nur wurde aus der Viertelstunde eine halbe und eine ganze und….Schnellzug verpasst und immernoch nicht da also ich mir einen Schaffner griff und versuchte ihm klarzumachen, dass ich gerade meinen Zug verpasse. Er laut auf mich einredete, was ich selbstverständlich nicht verstand, aber andere Fahrgäste der Neugierde wegen auf den Plan rief. Als der Schaffner wieder weg war, sprach mich tatsächlich einer der Gäste in durchaus gutem English an. Und da ich auch festgestellt hatte, dass China Mobile mir bereits mein Konto abgewürgt hatte, was eigentlich erst am nächsten Tag hätte sein sollen, hatte ich auch kein Internet mehr und konnte also nicht mit meinem Freund in Chengdu kommunizieren. Nun, und dieser nennte Herr mir also über sein Telefon eine WiFi Verbindung herstellte und sich auch darum bemühte herauszufinden ob ich einen anderen Zug nach Chengdu bekommen könnte. Inzwischen haben wir auch herausgefunden dass mein aktueller Zug nicht vor 14:00 ankommen würde. Und so ergab sich, dass aus keinem Schnellzug wohl nach was werden würde. Der nette Herr aber weiter recherchierte um zu wissen was ich für Möglichkeiten hätte um an mein Ziel zu gelangen. Und da gibt es die Anwendung „DIDI“. DIDI ist eine „car sharing“ Plattform. Und so kontaktierte er kurzerhand einen Fahrer, eine Privatperson, die um 15:30 nach Chengdu fahren würde und auch bereit wäre mich mitzunehmen. Allerdings stieg dieser nennte Herr eine Station vor Chongqing aus. Jedoch nicht ohne sich zu vergewissern, dass er und ich unsere WeChat Daten tauschten und ein junges Paar aus dem gleichen Abteil mir weiter WiFi und Unterstützung garantierte. Auch danach vergewisserte er sich immer wieder, dass alles gut ging. Ok, dass junge Paar, vor allem die junge Dame sich doch ziemlich bemühte, dass alles gut ging; Sie bot mir an, dass sie mit mir zum Ticket Schalter gehen würden, damit ich mein Geld für den Schnellzug wieder bekomme und ich auch den Fahrer finde. Gesagt getan. Sie begleiteten mich tatsächlich überall hin, regelten alles für mich, riefen Leute an und sorgten dafür, dass wir den Fahrer finden und ich tatsächlich im Auto sitze und gefahren werde.

Wirklich: Tiefen Respekt vor diesen Leuten!

 

Nun, der Fahrer selbst ein junger Mann, dass Auto nicht erwähnenswert. Und wie gesagt, wir fuhren um 15:30 ab. Geschätzte Fahrzeit bis Chengdu 3.5 – 4 Stunden. Aber! Er fuhr kreuz und quer durch Chongqing um ganz langsam noch drei andere Passagiere mitzunehmen! – Dies gab mir Gelegenheit schnell in einen China Mobile Laden zu laufen um meinen Vertrag neu zu beleben. Wie lange das Passagiere einsammeln gedauert hat? 2 Stunden. Dann verliessen wir tatsächlich Chongqing. Es ging in wildem Zick Zack und äusserst unregelmässigen Geschwindigkeiten über die Autobahn. Bis ein Passagier feststellte, dass er Hunger hatte und der Fahrer meinte er hätte nicht mehr genug Benzin… Also fuhren wir raus. Wieder 45 Minuten verloren. Wir wurden zunächst einfach irgendwo in irgendeiner Stadt abgesetzt. Der Fahrer verschwand zu einer Tankstelle. Es wäre wohl besser gewesen zu einer Autoraststätte zu fahren, ist aber wahrscheinlich zu einfach gewesen. Inzwischen hatte mein Freund mehrfach beim Fahrer angerufen um ihn aufzufordern mich schnell an der vereinbarten Stelle abzuliefern, da wir sonst den Anschlusszug  in seine Ortschaft verpassen würden. Auch der nennte Herr aus dem Zug verfolgte das Ganze.

Nun, so näherten wir uns Chengdu und der Fahrer fuhr ab. Wie sich rausstellte lieferte er nicht erst mich ab, wie es eigentlich hätte sein sollen, sondern auf der anderen Seite der Stadt die beiden zu Letzt eingesammelten Passagiere! Ich fragte ihn wie lange es wohl noch dauerte: 1 weitere Stunde. Dies meldete ich meinem Freund, der sofort wieder beim Fahrer anrief. Mit der Folge, dass dieser schon wieder Umwege nahm und langsam fuhr, was nochmal eine viertel Stunde Fahrzeit dazu brachte…

Nun, letztlich, um 23:05 (!!!) erreichten wir endlich unser Ziel! Aus irgendeinem Grund maulte der Fahrer meinen Freund ziemlich an. Ich weiss nur, dass es darum ging, dass die Fahrt von Chongqing nach Chengdu so beschwerlich sei. Mein Freund ihm sagte dass er zu viel Zick Zack und unregelmässig gefahren ist, mit unnötigen Abweichungen. Na, dass ganze hatte zur Folge, dass wir uns nun ein Hotel suchen mussten, was wir auch schafften. Nach einem Mitternachtsmahl bis um 02:00 in der Früh legten wir uns schlafen.

 

Am nächsten Morgen ging es dann per Taxi, einem normalen und nicht so einem idiotischen, zum Bahnhof und von dort per Eilzug weiter nach Qingchengshan. Dabei hatten wir Glück überhaupt noch Tickets zu bekommen, denn vorläufige Internet – Checks hatten ergeben, dass keine mehr zur Verfügung seien. – Schicksal?

 

In Qingchengshan angekommen machten wir uns auf den Weg zu seiner Unterkunft. Eine daoistische Lehranstallt, da er bald als daoistischer Mönch und Priester konfirmiert werden würde. Dies gab mir Gelegenheit mich in seinem Tempel umzusehen, mit den Leuten zu sprechen, seine Meisterin zu treffen und mich über daoistische Details informieren zu lassen. Später machten wir und zu Fuss in die Berge, zu einem anderen Tempel wo er die meiste Zeit lebt; Eine äusserst einfach gehaltene Angelegenheit. Dort trafen wir den Grossmeister, und mir wurde noch mehr über das Tempel Leben erzählt. Eine wirklich einmalige Gelegenheit für mich in so etwas tiefer einzutauchen! Dabei muss man wissen, dass Qingchengshan neben Wudangshan eine der 4 Haupt – Gegenden des Daoismus ist, und dabei anscheinend auch noch die wichtigste.

 

Am nächsten Tag mussten wir uns bereits wieder auf den Weg machen. Für mich hiess es per Eilzug nach Chengdu zurück zu fahren. Dies dauerte nur eine halbe Stunde. Dann mit der Metro für 50 Minuten auf die andere Seite der Stadt zum Hauptbahnhof, dort in aller Eile den Eilzug nach Chongqing erwischen. Und mal wieder musste ich feststellen, dass es nicht so einfach ist sich in diesen riesigen chinesischen Bahnhöfen zurecht zu finden. Das hängt auch damit zusammen, dass Hinweisschilder plötzlich nicht mehr da sind, obwohl man noch gar nicht am Ziel ist. Glücklicherweise ist das Meiste auf Englisch übersetzt, wenn es auch meist ein recht phantasievolles ist und dem Suchenden Platz zur Verwirrung bietet. Wie dem auch sei. Knapp habe ich den Zug erwischt. Nach 01:50 Fahrzeit und Geschwindigkeiten bis zu 295 km/h erreichten wir Chongqing. Auch hier wie zuvor und in einem anderen Artikel beschrieben, die Verwirrung wo die Metro ist. Glücklicherweise kannte ich im grossen den Weg bereits. Als ich mir mein Ticket ziehen wollte, nahm der Automat die letzte Münze nicht an. Gut, dass ein Offizieller das merkte und mir aushalf. Vielen Dank dafür! Wieder 40 Minuten Fahrt und ich erreichte den Flughafen. Hier die die gleiche Organisation wie in den Bahnhöfen auch… Erstmal hin und her laufen und schliesslich feststellen, dass ich  noch einen Bus nutzen musste um an das richtige Terminal zu kommen. Wieder 20 Minuten weg. Endlich am richtigen Schalter angekommen, stellte sich heraus, dass ich und mein Gepäck nur bis nach Kunming gecheckt werden könnte, auf Grund von chinesichen Regularien. Und das obwohl ich in Kunming nur 01:45 Aufenthalt hatte…. Nun, in Kunming angekommen machte ich mich so schnell wie möglich auf den Weg um mein Gepäck abzuholen. Sehr schnell waren auch hier die ersten 40 Minuten weg. Wurde ich nervös? JAAA! Und dann war der Direktzugang zu internationalen Verbindungen bereits geschlossen. Um 23:40… Also aus dem Terminal raus, rumfragen wo ich tatsächlich hin muss, was erst nach mehreren Anläufen gelang und einchecken. Gut, dass mein Gepäck und ich durchgeckt wurden. Allerding konnte oder wollte man mir nur die Boardingkarte bis Paris ausstellen, nicht aber bis zu meinem Endziel…. Also noch eine Herausforderung. – Es lebe China Eastern Airlines! Wie dem auch sei. Meinen Flug nach Paris habe ich mit 20 Minuten Vorlauf erreicht. Grosser Vorteil auf diesem Flug mit China Eastern: Ich hatte in der mittleren Reihe 4 Plätze für mich allein und konnte die Sitze als ein Bett nutzen. Bis ich mal kurz weg gewesen bin und sich schon eine Chinesin dort breit machte. Na, ich habe mich erstmal eine Stunde so beschäftigt und ihr dann kurzerhand das Kopfkissen unter dem Kopf weggezogen da sie alle genommen hatte und angefangen mich breit zu machen.

 

Damit endet ein weiteres Abenteuer mit dem Namen „Sven in China“.

 

English:

As foreseen the time came to leave school again. This should happen on late Tuesday night. Departure has been booked with a taxi at 23:30 to Shiyan station. To my pleasure 6 students came out of their rooms so late to send me good bye!

 

The journey turned out being not spectacular, but that the driver decided at about the half of the way to switch me over into another taxi as she became too tired to do the entire way.

In the railway station I had to wait for one hour at first noting that the train would have 15 minutes delay. Which means instead at 01:50 at 02:05. When it arrived I had to run quick to the wagon. However I obviously failed in reading the Chinese characters as I run straight forward into the wrong train; Luckily I noticed that early enough and sprinted back to the real train. That has been pretty much short in time….

Quickly found my sleeping place in the fully darkened wagon, closed the eyes as the time of arrival in Chongqing was supposed to be at 10:45 with connection by high-speed train to Chengdu one hour later. Therefore I woke up at 09:30 besides the fact that lights were turned on at 07:00 already and all other passengers discussed quite loudly already. Ear – Plugs are a real great invention…!

At 10:45 we reached the station; But not the one of Chongqing but one somewhere in the prairie. Well, so I thought it would take another 15 minutes. But that the 15 minutes became half and hour the half hour a full… High-speed trained missed and still not arrived and that’s why I catched up with an officer trying to tell him that I am about to miss my train. He talked loudly to me, almost shouting, which however did not understand at all but other passengers got curious about the situation and made them come over to have a look. When the officer stepped away, indeed, one of the passengers started talking to me in pretty much good English. And as I had to notice that China Mobile has cut my contract already, instead of one day later as foreseen, I also haven’t had any more internet and so could not contact my friend in Chengdu. Well, and this nice gentleman granted me with a WiFi access via his mobile phone and even took a huge effort to get to know if I could get another high speed train to Chengdu or not. In the meanwhile we got to know that our train would not arrive before 14:00. And so it happened that I would not get any high speed train at all. The gentle gentleman however continued with his research in order to know what other possibilities I might have to reach my destination. And there is this application called “DIDI”. DIDI is a car sharing platform. And so he just contacted a driver, a private person, who would go at 15:30 to Chengdu and would be ok to pick me up. However the nice gentleman had to leave the train a station before Chongqing. However not without ensuring that we changed our WeChat data and a young couple of the same wagon space would grant me WiFi and support. And even afterwards he contacted me regularly to know if all is going well. OK, the young couple, especially the young lady took a huge effort as well to make sure that all is running well. She proposed me to go with me to the ticket counter so I could get my money back for the booked but missed high speed train and that I can find the driver. As said as done. They accompanied me to everywhere indeed, regulated everything for me, gave a call to people and managed to find the driver ensuring that I am in the car indeed and that I am driven.

 

Seriously: A huge respect and gratefulness to them!

Well, the driver himself a young man the car not to mention anything special. And as said we started at 15:30. Estimate driving time to Chengdu 3.5 – 4 hours. BUT! He cruised up and down Chongqing to slowly mick up three other passengers! – This gave opportunity to me to quickly jump in a China Mobile store to renew my contract. How long it took to pick up the passengers? 2 hours. Than we left Chongqing indeed. In a crazy zick-zack driving and very irregular speed we took the highway. Until the moment when one passengers noted he is hungry and the driver recognized he wouldn’t have enough gas to reach Chengdu. So we left the highway. Again 45 minutes lost. At first we were disposed somewhere in any city. The driver disappeared to a gas station. It would have been better going to a high way station, but that most likely would have been too easy. In the meanwhile my friend gave him several rings to remind him to drive me much quicker to the agreed location as we would lose our connection train to his place. Even the nice gentleman of the train followed up this issue.

 

Well, so we came closer to Chengdu and the driver got the exit. As to be noted he did not deliver at first me as it should be, but at the other side of the town those who got on the car the latest! I asked him how long to go: 1 more hour. So I notified my friend straight away who than gave a call to the driver. With success that he used deviations again and drove slower which brought us another 15 minutes of delay…

 

Well, finally at 23:05 (!!!) we reached our destination! My any reason the driver immediately shouted on my friend. I only know that it was about that the ride from Chongqing to Chengdu is very difficult. So my friend told him that this zick-zack unregulair driving just delayed everything. Well, at the end my friend and I had to look for a hotel what we did and managed to do. After a midnight meal til 02:00 in the morning we finally got a sleep.

 

The next morning we went by taxi, a normal one and not such an idiot, to the railway station to go by high speed train to Qingchengsahn. We even had luck to get tickets as a internet pre-check has shown that no more would be available. – Destiny?

 

Arrived in Qingchengshan we took the road to his place. A Daoist institute as he would be confirmed very soon a Daoist monk and priest. This gave me the opportunity to have a deeper look into the templeand to talk with the people, to get to know his master and to get more information about Daoist details. Later on we went by feet into the mountains, to another temple where he lives most of the time. A pretty much simple thing. There we met the grand master and they told me more about the life in a temple. A unique opportunity for me to dive deeper in this Daoist philosophy. At this stage it is worth to know that Qingchengshan is aside Wudangshan one of the 4 main areas of Daoism and apparently even the most important one.

 

The next day we had to go back already. For me that meant to go by speed train back to Chengdu, within 30 minutes. Than by subway within another 50 minutes to the main railway station, until all pressure got the the high speed train to Chongqing. Again I had to notice that it is not that easy to get oriented in these huge Chinese station. This is also because that indications suddenly are not available any more, even though the destination is not reached. Luckily most is translated into English, even though most of it is quite a fantasy English und gives the searching person freedom to confusion. But what ever. Just in time I reached the train. After 01:50 traveling and a speed of up to 295 km/h we reached Chongqing. Here as well as in other places and as described before inn other articles, some confusion to know where the metro is. Luckily I knew the way in general already. When I want to get a ticket, the distributor did not want to take the last coin. Great that an official noticed that and helped me out. Many thanks for that! Another 40 Minutes of driving and I reached the airport. Same organization here as in the railway stations…. At first to run up and down and finally to take note that I would have to take another bus in order to go to the correct terminal. Again 20 minutes lost. Finally at the right counter it has been revealed that I and my baggage could only be checked to Kunming due to Chinese regulations. And that even though I would have a 01:45 hours stop – over only…

Well, arrived in Kunming I walked forward as fast as possible to get my baggage. Very quickly another 40 minutes passed by. If I got nervous? YEEEESS! And than the direct access to international connections was closed already. At 23:40… So, out of the terminal, asking around where I would have to go which successes after several trials only and checked in. Great that my baggage and I got checked through final destination. However they did not want to or could provide me with the boarding pass until Paris, but not until final destination… So, another challenge to come. – China Eastern Airlines rocks! But what ever. I reached my flight to Paris with 20 minutes in advance. Big advantage on my flight with China Eastern: I had a full row of 4 seats on my own and could you them as a bed. Until the moment when I left for a moment and a Chinese lady pirated my seats. Well, I occupied myself for the first hours and then I just took her away the pillow under her head as she has taken all of them and started to take back my place.

 

By that another adventure with the name „Sven in China“ comes to an end.

 

Die letzten Tage and der Schule - The last days at school

Dienstag, 03.10.2017

(English is in cursive below)

Die letzten Tage hat es hier sehr sehr viel geregnet. Daher wurde das Training zumeist in den Kellerräumen durchgeführt. Hatte aber auch zur Folge, dass Platz zur Mangelware wurde.

Aber wie unser Cheftrainer richtig sagte:

Es kommt nicht auf das Wetter, den Raum oder den Platz an, sondern auf das Herz!

Also wurde trainiert wie auch immer möglich und ich nutzte noch die Gelegenheit für das ein oder andere Photo. Auch noch einen schönen Käsekuchen und kalten Früchtetee in meinem lieblingscafe durfte nicht fehlen.

 

Zu meinem Abschied gingen insgesamt 14 Leute zu Mittag in ein besseres Restaurant, welches ich reserviert hatte. - zumal auch das Büro mir in aller Freundlichkeit inzwischen die noch fehlenden Dokumente ausgestellt hatte.

Einfach schön entspannen, gut essen, Spass haben und sich auf die lange Fahrt zur nächsten Station vorbereiten. Ein entsprechender Artikel wird folgen...

 

English:

 

the Last days were really very very rainy out here with result that place to do training became quite rare.

However, like our head couch said:

It doesn't matter of it is rainy, or about the place or circumstances, what matters is your heart!

So we Didi training and I took the opportunity for further photos. Also a nice cheesecake, fruit tea and so on in my favourite coffee should not be missed.For my farewell we went with 14 students to a nice restaurant that I have reserved. Especially as in all kindness the office managed in the meanwhile to hand out missing documents for me.

Just to relax, have fun and get ready for next long way to the next station. A dedicated article will follow...

Einige Tage später - Several Days later

Freitag, 29.09.2017

(English is in cursive below)

Mal wieder eine dieser Tag an denen man sich fragt "was machen"? Nun, zunächst gab es die Verabschiedung eines Schülers aus Ägypten. Dies wurde ausgiebig in des Meisters - ja, des MEISTERS - Tee Stube durchgeführt. - Mit seinem Tee und 2 Schüler spielten auf der bereits zuvor beschriebenen Guqin. Später sind wir tatsächlich auf das Dach der Schule gestiegen um dort mit youtube (!!!) Musik weiter zu feiern. Hat der Meister mit einem breiten Lächeln zur Kenntnis genommen.

 

An einem dieser weiteren freien Tage gönnte ich mir eine Massage. Eine von solchen Massagen welche von Blinden durchgeführt wird, da es heisst, dass die ein besonderes Talent hätten. Ich allerdings bin mir nicht so sicher ob mein Masseur tatsächlieh Talent hatte oder ob er mich hasste: Der hatte aber auch einen Druck! Ich fühlte mich wie in einer Nudelfabrik, nur dass ich die herzustellende Nudelfabrik war! Egal, meine wenigen Muskeln sind jedenfalls wunderbar durchgeknetet worden.

 

Nach einigen Tagen Dauerregen kam dann tatsächlich mal wieder die Sonne raus! Die beste Gelegenheit zum Photos schiessen und anschliessend bei lokalen Freunden einen Tee drinken zu gehen.

 

ENGLISH

Again one of those days when I could ask myself "what to do"? Well, at first there has been a farewell of an egyptian student. This has been amply been done in the master - yes, the MASTERS - tea room. - With his tea and 2 students playing on the previously described Guqin. After that it happened that we even went up to the roof of the school celebrating there with youtube (!!!) music. The master has noted that with a large smile in the face.

For one of the other free days I indulged myself a massage. One of those massages given by blind people as it is said that they do have a special talent for that. However for myself I ain't that sure if my masseur really has had talent or if he just hated me: He applied a fucking pressue onto me! I felt like in a pasta - fabric with the point that I am the pasta to be produced! But what ever, my few muscles were marvelousely kneaded through.

 

After several days of non stop rain the sun appeared finally ! Best opprtunity doing photos and at the end get tea at local friends places.

 

Students Event Activity with Tea and Guqin Playing

Massage given by blind people

Der zweite freie Tag und weiteres Training – The second day off and further training

Mittwoch, 27.09.2017

(English is in cursive below)

Nachdem ich wie üblich um 07:00 aufgewacht bin überlegte ich mir doch recht schnell wie es wäre das Kantinen – Frühstück doch einfach mal ausfallen zu lassen. Ich gab dem sehr schnell statt, drehte mich um und das nächste Mal war’s dann 09:30… smile

In aller Seelenruhe auf dem Zimmer eine zuvor gekaufte Instant – Nudelsuppe und ein paar Kekse verdrückt und sich bereit für den Tag gemacht.

Die erste Station sollte der „Taiji – See“ sein. Dort bin ich vor 2 Jahren auch schon mal gewesen. Man erinnere sich: Damals ist die sogenannte „Marina“ grundsätzlich bereits vorhanden gewesen, die meisten Geschäfte aber geschlossen, sonstige Gebäude noch im Bau und der See selbst ist an dieser Stelle Grasland gewesen.

Nun, diesmal: die „Marina“ ist immer noch da, die meisten Geschäfte geschlossen (jedenfalls zur Mittagszeit und sah ansonsten auch nicht so aus als ob da was zu anderer Stunde offen wäre), sonstige Gebäude – richtig! – noch im Bau und der See selbst hatte tatsächlich Wasser, allerdings an den Anlegestellen für die Boote keine Boote. Na ja, es hat ja in letzter Zeit auch reichlich geregnet, da darf in so einem See schon auch mal Wasser sein, oder? Nur Boote kommen nicht einfach so. Also bin ich weiter gegangen. Schon vor zwei Jahren ist im Stil einer riesigen Pagode ein riesiges Hotel – Tourismus – Komplex im Bau gewesen. Die Neuigkeit ist, dass dort jetzt Treppen gebaut werden. Aha. Nun, also bin ich weitergegangen. Richtung Geologisches Museum. Dort hatten wir damals von der Meisterklasse einige Photos gemacht. Zugegeben, der Weg so direkt am See hat schon was. Der Platz vor dem Museum, ich mag es kaum schreiben, jedoch sind die Holzböden quasi allesamt … kaputt…. Und das Museum selbst? Ist geschlossen und es steht auch nichts dran wann man da rein kann. Also bin ich quasi den ganzen Weg wieder zurückgegangen. Diesmal weiter Richtung Taiji – Stadium (oder sowas ähnliches). Da hätte ich auch gerne mal wieder reingeguckt. Aber auch hier, richtig, geschlossen. Zugegeben, etwas enttäuschend ist das schon gewesen.

So allmählich hatte mein Blutzuckerspiegel doch einen gewissen Tiefpunkt erreicht. Denn es ist mal wieder reichlich schwülwarm gewesen und einige Kilometer zu Fuss hatte ich nun runter.

Also auf dem direkten Weg in die Stadt. Und Schande und Asche auf mein Haupt: Ich habe mich in einen neuen Burger Laden begeben, einen gut gewürzten Burger, Fritten, Zwiebelringe und ein Fässchen Cola zu mir genommen! – Sehr lecker und nahrhaft, auch wenn ich mir wirklich überhaupt nicht sicher bin  was das wohl für ein Fleisch gewesen sein soll. Macht nichts, die Gewürze haben für guten Geschmack gesorgt.

Anschliessend ging es weiter zum Tempel wo ich mir ein relativ ruhiges Plätzchen zum aus – chillen suchte, in anderen Worten ein ordentliches Nickerchen machen. So verging ziemlich schnell eine weitere Stunde.

Danach ging es zum Geschäfte gucken durch den Ort, wo ich per Zufall bei meinem Schneider ein Paar schöne lederne Taiji Schuhe stehen sah. Also rein da. Zu meiner Überraschung waren meine Bestellungen schon fast vollständig bereit! smile Also habe ich dort noch ein Stündchen verbracht, erlebt wie fette chinesische Touristinnen versuchen Kung Fu Kleidung kaufen, dabei über den Tisch gezogen werden und bin letztlich mit einem grossen Sack an Kleidung und meinen sehr guten Schuhen für wenig Geld zufrieden weitergezogen.

Da ich einigen Freunden versprochen hatte Tee mitzubringen, habe ich das auch noch erledigt. Dafür bin ich in die mir bekannten Anlaufstellen gegangen, wo man mich wiederum durchaus erkannt hat! smile

Auch hier für gute Preise die richtigen Mengen bekommen und weiter in mein Lieblingskaffee (für einen Tee, da ich bereits seit gut 2 Wochen ohne Kaffee überlebe) welches gegenüber dem „Taiji – Platz“ und dem Wudang Museum liegt. – Komisch, irgendwie hört hier so ziemlich alles auf „Taiji“ und „Dao“… wink

Nun, der Platz zum Abendessen wurde mir von meiner ehemaligen Ba Gua Zhang Lehrerin empfohlen, die mir auch gleich sagte „Da Du nicht lesen kannst: Das was Du möchtest sind die ersten Beiden von der ausgehängten Karte“. – Damit ist ja wohl alles klar gewesen. wink Was es gegeben hat ist eine Art von Pfannkuchen aus Blätterteig mit eingebackenem Fleisch. War lecker, wenn auch ich nicht weiss was nun tatsächlich der Unterschied zwischen dem ersten und zweiten Pfannkuchen gewesen ist.

 

Was das weitere Training angeht:

Wie im vorherigen Artikel beschrieben hatte ich es ja tatsächlich geschafft die Fächerform von der Sache her innerhalb von 3 Tagen zu lernen. Und ich hatte mich auch gefragt wie es wohl weitergehen würde. Die Frage erübrigte sich mal wieder, da Ms HU anfing mich tatsächlich in allen möglichen Feinheiten zu schleifen, oder in anderen Worten ein „Fein – Tuning“ mit und an mir vorzunehmen. Eine äusserst penible Angelegenheit. Keine Frage, dass ich durchaus die ein oder andere Bewegung von der Basis her nicht korrekt ausführte. Jedoch ist es eine andere Frage ob jede kleine Bewegung und Stellung quasi auf den Millimeter genau „perfekt“ zu sein hat. Wobei „perfekt“ bekanntlich immer sehr sehr relativ ist, besonders unter dem Aspekt dass Ms HU selbst immer wieder in einem Video von unserem Cheftrainer gucken musste ob das was sie so unterrichtet seine Richtigkeit hat. Dem zur Folge es auch öfters vorkam, dass sie eben etwas korrigierte und später wieder zurück korrigierte. Egal, Augen zu und durch da! Zwischenzeitlich gesellte sich noch ein Kung Fu Bruder zu uns, er selbst damals mit mir zusammen Master Disciple der 16ten Generation geworden ist.

Am Samstagabend erlaubte mir Ms HU noch mit ihr anstatt des Abendtrainings Tee zu trinken und etwas Guqin (https://en.wikipedia.org/wiki/Guqin, http://www.philmultic.com/home/instruments/guqin.html ) zu spielen, bzw ihr beim Spielen zuzusehen. Dieses Instrument fasziniert mich irgendwie immer wieder. Ein sehr schöner Klang und eine interessante Technik zu spielen. Aber ich glaub es ist besser erstmal meine chinesischen Xiao – Flöte in den Griff zu kriegen, zumal es auch sehr sehr schwierig ist in Europa jemanden zu finden der mir die Guqin beibringen könnte. Also erstmal Finger weg.

Wie allerdings vorgesehen musste Ms HU am Montagmorgen für mehrere Tage weg. Also doch wieder die Frage: Was mache ich dann? Deswegen ging ich in der Früh ins Büro um mich entsprechend zu informieren und anzubieten, dass ich die jeweils erste Stunde des Morgen- und Nachmittagtrainings zum Aufwärmen mitmache und dann in der jeweils zweiten Stunde meine Fächerform weiter übe. Doch hoch hier gab es wieder erhebliche Verständigungsprobleme mit den beiden Angestellten mit der Folge, dass sie die Dame aus dem Schul – Shop holten um zu übersetzen, was sie auch tat.

Doch die Büro – Mädchen meinten einfach nur „geht nicht“; Also habe ich es nochmal erklärt: ich bin mit meiner Fächerform fertig, möchte am Vorbereitungstraining teilnehmen und das war’s. Die Antwort war noch energischer: GEHT NICHT! Grund: Im Moment sind nur Langzeitstudenten hier und deswegen kann ich da nicht mitmachen. Ich soll mich selber trainieren und falls ich fragen habe ins Büro kommen damit mir dann schnell ein Trainer meine Fragen beantworten kann. Soso…

Es verging nicht viel Zeit, da kam wieder eine aus dem Büro auf mich zu um mir auf Chinesische, später „Chenglish“ klar zu machen, dass ich um 15:00 Uhr einen Trainer hätte, was ich auch dankend angenommen habe und meinte bis „15:0 Uhr dann!“. In dem Augenblick der Trainer ankam, irgend so ein Junge, dessen Vater ich sein könnte (…) und der meinte, ok, kann losgehen! Wie, was jetzt?? Na, also nicht lange rumreden, sondern loslegen. Er wollte auch tatsächlich, dass ich ihm gleich die Fächerform zeige, was ich aber ablehnte, da ich erstmal Dehnübungen zu tun gedachte. Wie dem auch sei, später wurde meine Fächerform begutachtet, an 3 Stellen korrigiert und ansonsten für gut abgenickt. Die 2-3 Stellen waren eine, welche ich tatsächlich nicht so gut ausgeführt habe und die beiden anderen ziemlich genau und wie erwartet im Gegenteil von Ms HU. Und an dieser Stelle ist die Story noch nicht zu Ende:

Später lief mir der Meister und dann auch seine Frau, Ms Peng und Chefin des Büros über den Weg. Ich erfuhr dass es im Grunde der Meister war der Ms HU bat mich zu trainieren (!!!WOW!!!).cool

Also habe ich Ms Peng zum Training Thema befragt. Die Aussage diesmal sehr klar: Eigentlich dürfte ich nicht teilnehmen, da ich aber im Jahr 2015 länger hier war und ausserdem Master Disciple bin, ist es ok mich in die Aufwärm – Klassen zu integrieren. Rendez-vous um 14:30 im Büro. Da habe ich mich schon drüber gefreut. Und weil das nicht alles ist: eine gute Stunde später bekam ich per Chat – Nachricht die Anfrage, ob es ok sei, wenn wir das Ganze erst morgen in der Früh machen. – Na, meinetwegen… Zur Zeit des Abendtrainings hatte ich gerade mein eigenes „Urban Training“ angefangen, als Ms Peng auf mich zukam um mich zu fragen ob ich denn nicht am Abendtraining teilnehmen möchte. Komme ich mir gerade verarscht vor? Ja. Mache ich beim Training mit? Nööö… Als ich das eigentliche Training am nächsten Tag anfing hat es mir auch wirklich gut getan! smile

 

English

As I woke up as usual at 07:00 I thought quite quickly about how it would be like to miss the canteen – breakfast. I followed that idea as soon, turned myself around and next time it has been 09:30 already… smile

In my sweet time swallowed a in beforehand bought instant noodle soup and some cackes and got ready for the day.

The first station should have been the “Taiji – Lake”. I have been there 2 years ago already. To remember: At that time the so called “Marina” has been in place already, most stores however were closed, other buildings under construction and the lake itself has been at this place grasslands.

Well, this time: The “marina” is still there, most stores closed (or at least around lunch time and they did not look like as they would be open to another hour), other buildings – right! – still under construction and the lake itself however even had water, however at the dockings for the boats there were no boats. Whatever, since a while there has been a lot of rain, so it is ok that in a lake is a bit of water, right? Only boats do not come from nothing. Therefore I continued my way. Two years ago already a giant hotel – tourism – complex in the style of a pagoda has been under construction. The news is that there are no the stairs under construction. Aha. Well, so I continued my way. Direction to the geological museum. In that time we have had a photo session there for the masters classes. I admit that the way along the lakeshore is pretty much nice! The place in front of the museum, I almost don’t dare to write it, however the wooden floor is almost completely….broken… And the museum itself? Is closed and nothing is written like when it would be possible to enter. So I went almost the entire way back. This time direction to the Taiji – Stadium (or something like that). I would have liked having a look into it again. But same for here, correct, closed. Admitted, that has been a bit disappointing.

With the time being my level of blood sugar has significantly dropped down. That has been because it has been again pretty much humid and hot and I have done already several kilometers by walking.

That’s why I went on the direct way to town. And shame and ash on me: I turned into a Chinese burger store, took a well spiced up burger, fried, onion rings and a keg of coke! – Really tasty and nourishing, even though I am really not sure at all about which kind of meat I have eaten; It doesn’t matter, the spices made it tasty.

Afterwards the way continued to the downtown temple where I picked out a calm place to chill – out, in other words to do a real catnap. Like that another hour passed by quickly.

 

Finished with catnapping I went through downtown checking out stores where by chance a passed by my tailor seeing a pair of nice leather Taiji shoes. So I went in. To my surprise my orders were almost completed already! smileTherefore I took another one hour there, experienced how fat female Chinese tourists tried purchasing Kung Fu robes, were fucked up und finally I left with a huge package of my new robes and very good shoes for low money.

As I have been promising some friends to bring tea, I finished that as well. For that I went into the place to go known by me where also there they recognized me again! smile

Here as well I got good value for my money and continued to my favorite coffee shop (for a tea as I survive with coffee since 2 weeks for now) which is placed in front of the “Taiji – Place”aside to the Wudang museum. – Curious, by any reason almost everything out here has a name with “Taiji” and “Dao”… wink

Well, the place to go for dinner was recommended to me by my former Ba Gua Zhang teacher who told me straight away “as you cannot read: what you want to get are the first two choices out of the menu hanging out in the store”. – Seen like that, no further questions. wink What has been served is a kind of pancake made of puff pastry and included meat during baking. It has been delicious even though I did not get the point in difference to both pancakes.

 

As for the further training:

As described in the previous article, I managed indeed after three days only to finish the fan form. And I have been asking myself the question how my training would continue like. The question again got resolved on its own as Ms HU started drilling me indeed in all little details, or in other words doing a “fine – tuning” on and with me. A really fussy affair. No question that I did the one or other movements not correct at the basis. However the question is if each single movement and position has to be basically on a millimeter “perfect” or not. And being “perfect” is as usual very very relative, especially under aspect that Ms HU herself has had to have a look from time to time to a video made by and with our head couch to know if what she is teaching is correct.

As a result it happened several times that she just corrected something and a bit later corrected back. Whatever, close the eyes and go through! I the meanwhile a kung fu brother joined us who become mater disciple of the 16th generation at the same time like I.

 

On Saturday evening Ms HU allowed me to skip evening classes but to get tea and to play Guqin with her (https://en.wikipedia.org/wiki/Guqin, http://www.philmultic.com/home/instruments/guqin.html ) respectively to have a look how she plays. This instrument fascinates me again and again. A very beautiful sound and a interesting technique to play. Nevertheless I would say it would be better to get under control my Chinese Xiao – Flute, especially as it is pretty much difficult to find someone in Europe who could teach me the Guqin. Therefore at first, no touch!

 

However and as foreseen Ms HU has had to leave school on Monday morning for several days. So again the question: What should I do? Therefore I stepped in the morning into the office to get information and to propose that at each first hour of a class in the morning and afternoon I could do the warm up and during the following hours I would continue my fan form. But again many communication issues occurred with both employees with result that they had to bring in the lady from the school shop in order to translate and this is what she did. However the office – girls just said “not possible”; Therefore I explained that again: I have finished the fan form and would like to take part in the preparation classes and that’s it. The answer became even more energetic: “NO WAY!” Reason: For the time being there are long term students only and that’s why I cannot take part into it. I am supposed to train on my own and in case of any questions I may come into the office so they could send me quickly a trainer to answer to my question. Well, well…

Not much time passed and again one out of the office stepped into my way to tell me in Chinese, later on “Chenglish” that from 15:00 I would have a trainer what I accepted gratefully and I said “alright, until 15:00 than!” In that moment the trainer arrived, a boy who’s father I could be (…) and meant, ok, let’s tart! How, what about..?? Well, no long discussion, just do it. He even wanted that I show him the fan form straight away, what I declined, as I was considering to eventually to stretching first. But whatever, some later on my fan form has been observed, corrected on 3 points and all the rest considered as correct. Out of the 2-3 points one has not been correct indeed, the others were quite exactly and as expected in opposite to Ms HU. And at this stage the story is not finished:

A bit later I met the Master by chance and his wife as well, Ms PENG and boss of the office. I learned that basically it has been the master who has asked Ms HU to teach me (!!!WOW!!!). cool So I asked Ms Peng about the training topic. The announcement became clear for this time: Basically I would not be allowed to take part, however as I have been here in 2015 for several months and as I am the master disciple it would be ok for me getting integrated in the warm up classes. Meeting foreseen at 14:30 in the office. I was really happy about that. And as this is not all: Roughly one hour later I received a chat message asking if it ain’t be ok to start all that by tomorrow morning. – Well, as ever they want…. At the time when evening classes have been starting already, Ms PENG came to me asking if I do not want to take part in the evening class. Do I feel like a jack-ass? Yes. Do I take part in the training? Nooooo way…. When I start the real training the next day, I really enjoyed it a lot and it felt well! smile

 

 

 

     Last Minutes with Ms HUGood Morning Ms HU - And good byeThe master and... I

Die ersten Tage an der Schule – The first days at school

Donnerstag, 21.09.2017

(English is in cursive below)

 

Die ersten Tage an der Schule – The first days at school

 

Seit Samstagnacht bin ich wieder in der Schule. Zunächst bekam ich in aller Eile ein Zimmer zugewiesen. Alles Weitere wäre am nächsten Tag zu regeln.

Also erstmal auspacken, eine kleine Dusche und schlafen gehen.

Am nächsten Morgen das erste Frühstück genossen. Hier viel mir auf, dass es im Gegensatz zu meiner vorherigen Reise ALLES kostenlos gab. Die Leser mögen sich daran erinnern, dass damals selbst ein Frühstücksei zu einem Yuan gekauft werden musste, so wie vieles mehr. So gesehen schonmal eine positive Überraschung. Ausserdem dauerte es nicht lange, bis ich den ersten Kameraden aus 2015 per Zufall wieder sah: Ein Freund aus Taiwan und seine beiden Kinder. Und dann die Assistentin des Meisters, Ms HU, mit welcher ich ein sehr gutes Verhältnis hatte. Sie bot sich noch während dem Frühstück an mir die gewählte Fächerform beizubringen. Das ist sehr gut, da ich damit ein „One – On – One“ Training bekommen würde und mir auch die notorischen Kicks und Punchen erspart bleiben würden.

Also wenig später noch ins Büro und das Administrative regeln. Zuerst mal bezahlen, was hier üblich ist. Auch hier zu meiner Überraschung: Da ich Master Disciple bin, wurden mir 500 Yuan erlassen! smile

Auf der anderen Seite wurde ich sehr schnell gewahr, dass das neue Personal, zwei junge Mädchen, kaum Englisch verstanden oder sprachen! Alles funktionierte nur entweder über mein lausiges Chinesisch, oder über Smartphone – Anwendungen zum Direkt – Übersetzen.

 

Nun gut, an dieser Stelle beschreibe ich so gleich was sich an der Schule seit dem letzten Mal geändert hat:

Wie eben erwähnt, gibt es Essen nun vollständig kostenfrei und noch dazu ist es gemacklich besser.

Die Zimmer sind die gleichen geblieben; Das heisst im Klartext auch, dass die Klimaanlage nur ausversehen  mal funktioniert, die Lüftung im Bad gar nicht es gibt aber permanent heisses Wasser (kaltes natürlich auch...), der erste Frischwassertank im Zimmer hätte aufgefüllt sein müssen, was er aber nicht ist.

Die Ziegelei gegenüber ist quasi verschwunden; Zumindest aber ist sie vollständig ausser Betrieb, was den Aufenthalt hier schon sehr angenehm macht!

Weiterhin hat sich das Gelände selbst sehr verändert; Es gibt jetzt eine künstliche Felswand mit gelegentlich funktionierendem Wasserfall, einiges an Bäumen und Büschen, sozusagen eine richtige Parkanlage die eine recht entspannende Atmosphäre vermittelt. Dazu trägt auch bei, dass die Tages Musik nicht mehr so penetrant martialisch laut rumquäkt.

Noch dazu sind hier erheblich viel mehr ausländische Schüler als in 2015. In der Hauptsache solche die gleich etwas länger bleiben. – Von 3 Wochen bis zu drei Jahre…. Da ist ein Franzose aus Tarbes, 3 Norweger, ein Ägypter, Südafrikaner, Australier, 2 Italiener, Taiwan, noch ein Deutscher (und was für ein Zufall: er kommt aus Hamburg…), England,….

 

Zurück zum morgendlichen Bürobesuch.

Ich nahm gleich die Gelegenheit wahr Ms HU als meine Trainerin eintragen zu lassen. Was von den jungen Mädchen aber zunächt abegelehnt wurde, da sie meinten ich bräuchte jemanden jüngeren und ausserdem Ms HU so viele Studenten hätte. Mein Argument wahr dass ich einfach jemanden kompetenten brauche der oder die es schafft mir in weniger als 2 Wochen die Fächerform beizubringen. Wie dem auch sei, ich habe Ms HU bekommen und sie hat als einzigen Studenten….mich.

Anschliessend ging es erstmal per Bus – zum Missfallen des Büros, da die meinten mit dem Taxi wäre es besser – in die Stadt. Ziel ist es gewesen mir einiges an Tai Chi Kleidung zu bestellen so wie einen Fächer zu kaufen, rumzugucken, Essen, was trinken und locker am Nachmittag das Training anfangen.

Allerdings hat sich in Wudangshan inzwischen einiges geändert! Die Fussgängerzone ist jetzt wirklich eine, die meisten Shops wurden neu in gut anzusehenden Häusern angeordnet, es ist sauber, kein stinkiger Morgenmarkt. Vergleicht gerne mit den Photos aus dem Jahr 2015! Das hatte zur Folge dass ich durchaus nach meinem ehemaligen Schneider mit dem ich damals zufrieden war suchen musste. Habe das aber alles geschafft und die Bestellung ging dank guter Vorbereitung auch gut (habe auf einem Zettel aufgemalt was ich will und auf Chinesisch die Farben dazu geschrieben). Ähnlich gut verlief es mit dem Fächerkauf, Nudeln bestellen und anschliessend noch in die hiesige Jugendherberge ein wenig entspannen.

 

Am Nachmittag dann war es soweit: Das Training ging los. Zunächst die Dehnübungen, welche immernoch die gleichen wie vor 2 Jahren sind und dann mit der eigentlichen Form anfangen. Ich muss zugeben, dass die Handhabung von so einem Fächer doch etwas komplizierter und die spiralförmigen entgegengesetzt verlaufenden Körperbewegungen  schwieriger sind als erwartet.

Aber Ms HU ist wirklich sehr geduldig mit mir und wir gefühlt nach 1 ½ Tagen locker ein Drittel der Form hinter uns gebracht haben. Wenn das so weiter geht brauche ich nur exakt eine Woche um die Form zu lernen. Und hätte dann reichlich Zeit Feinheiten einzustudieren bzw was Anderes zu machen. Mal sehen.

 

Dann habe ich mir noch einen quasi Fehltritt erlaubt.

Ich hatte dem Meister französischen Rotwein mitgebracht, weil ich weiss, dass die Leute hier sowas sehr mögen. Ich war gerade beim Training, als mir der Meister über den Weg lief. In meiner Entscheidungsfreude habe ich ihn sofort angesprochen und den Wein, wohl verpackt in einer entsprechenden Tüte, übergeben. Er sich darüber auch sichtlich gefreut hat, ABER! Ms HU stand mit dabei und ihr war die Enttäuschung, dass der Wein nicht für sie war, doch sehr anzusehen… Nun gut, nun schuldete ich ihr wirklich was…. wink

 

Entsprechend war ich Dienstag in der Stadt und habe nach französischen Rotwein Ausschau gehalten.

Tatsächlich gelang es mir einen für einen noch erträglichen Preis zu bekommen.

Nach dem Mittags – Training übergab ich Ms HU den Wein, die sich tatsächlich wie ein kleines Kind gefreut hat! smilesmilesmile

 

Inzwischen ist es Mittwoch und damit gibt es nur in der Früh für einige Stunden Training bevor bis einschliesslich Donnerstag Wochenende ist.

Tja, was soll ich sagen, ich habe die Wudang Sanfeng Fächer Form hinter mich gebracht! – Nach einer Rekordzeit von 3 Tagen… Ok, zugegeben, ich fühle mein bischen Hirn völlig überlastet und werde noch Feinheiten einstudieren. Ich gedenke für diesen Teil nochmal so 3 ganz entspannte Tage einzuplanen und dann mal sehen wie es so weitergeht.

Am ersten freien Nachmittag ging es mit zwei anderen Studenten zur alten Schule von Master Chen, wo wir seinen Bruder getroffen haben und mit ihm Tee tranken. Per Zufall sind einige chinesische Touristen da gewesen. Das hatte zur Folge, dass ich tatsächlich eine Schwertform vorführen musste und das auch gemacht habe, wenn auch nicht sonderlich gut; Ich habe mir einfach keine Mühe gegeben. Dann hier und da auf dem Weg zurück noch etwas shoppen, Abends chinesische Ravioli essen, in der Jugendherberge einen Tee trinken und letztlich sich mit den anderen ausländischen Studenten zu einer kleinen Feier treffen.

Mein tägliches Training sieht so bis jetzt so aus:

Um 07:00 aufstehen, eine halbe Stunde stehendes Qi Gong.

Frühstücken, etwas Krafttraining, sich frisch machen und ab zu den Dehnübungen.

Dann sich in der Form schulen, was ca 2 Stunden dauert. Dann ist Pause inklusive Essen bis 15:00 Uhr. Danach geht es ganz kurz wieder mit Dehnen weiter und dem weiteren Einüben der Form, auch ca 2 Stunden. Dann kurz schon wieder essen und nochmal eine Stunde die Form üben und das war’s.

 

 

English

 

Since Saturday Night I am at school again. At first I got in a hurry a room. All other points to be regulated the next day.

So I firstly unpacked, took a little shower and went to bed and to join the next morning the breakfast.

At this stage I noticed that in difference to my last journey ALL has been for free. The reader may remembers that at that time even a boiled has had to be bought for one Yuan, like so many other things. Seen like that a positive surprise already. Furthermore id didn’t take long time until I met the first mate of the year 2015 again by chance: A friend from Taiwan and his kids.

And then the master assistant Ms. HU, with whom I had a quite good relationship. During breakfast already she proposed to teach me the fan form. This is quite good as like that I would get a “one – on – one” training and I would get saved of the notorious kicks and punches.

 

So, a bit later into the office to regulate the administrative stuff. At first the payments which is usual out here. Also at this stage to my surprise: As I am a master disciple I got a 500 Yuan reduction! smile

At the other hand I had to notice quite quickly that the new personal, two young girls, almost could not understand or speak English! All has had to be done via my lousy Chinese or smartphone applications for direct translation.

 

Well then, at this stage I describe straight away what has been changed at school since last time:

As just mentioned food in the self is now fully free of charge and taste became even better.

The rooms are the same; that means in clear that the air-condition just works by chance, the ventilation in the Bathroom does not work at all however there is permanently hot water available (and cold as well, of course...), the sweet water tank in my room should have been filled up however is not.

The brick manufacturer in front of the school has quasi disappeared; at least it is not any longer active which makes the stay at school much more pleasant!

Furthermore the site itself has changed a lot too; There is now an artificial face of the rock with eventually in service waterfall, several trees and shrubs, finally a real parkway providing a really cozy - convenient atmosphere. As a matter a fact this is also due that the daily – music does not any longer squawks around in this martial penetrant manner.

Additionally there are now much more foreign students than in 2015. Mainly those staying a bit longer. – From between 3 weeks up to 3 years… there is a French gus from closeby Tarbes, 3 Novegians, an Egyptian, Southafrica, Australis, 2 Italians, Taiwan, another German (and what a chance: He is from Hamburg…), England,…

 

Back to the morning office visit.

I immediately took the opportunity getting Ms HU registered as my trainer. This has been refused straight away by two young girls as from their point of view I would need someone much younger and additionally Ms HU would have so many students already. My argument however has been that I just need someone competent being able teaching me the fan form within 2 weeks. But whatever, at the end I got Ms HU and as only student she has… me.

 

After that I went at first by bus – very much to the displeasure of the office as they meant it being better to go by Taxi – to town. The aim has been getting a lot of Tai Chi clothes ordered and to buy a fan, to look around, eat, drink and to start easily during the afternoon the training.

However since my last visit a lot has been changed in Wudangshan! The pedestrian walk became a real one, most shops were ordered in new well looking houses, it is clean, no stinky morning market. Please do not hesitate to compare with photos of the year 2015! This led to the fact that I really had to search for my former tailor with that I have been quite satisfied. In any way, I got all this and the order has been done thanks to my good preparation (I have been drawing all on a paper and have written in Chinese the colors that I wanted to get). In a similar way it turned out with purchasing the fan, order noodles and afterwards going in the local youth hostel to chill-out.

 

In the afternoon than the training had to start. At first stretching, this is the same since two years before starting the real form. I have to admit that the handling of such a fan is actually a bit more complicated and the spiraling opposing body movements are more difficult than expected.

But Ms HU is really patient with me and my feeling has been that we have had done after 1 ½ days easily a third of the form. If that would continue like that I would need exactly one week only to get the form done. And then I would have more than enough time for the fine tuning and do other things. To be seen.

 

Than I allowed myself an almost misconduct.

I have brought for the master French red wine as I know that the people here like that a lot. I just have been at training when the master stepped into my way. In my usual reactivity of taking a quick decision I immediately spoke to him and offered him the wine well wrapped. Visibly he really liked that, BUT! Ms HU stand aside and her disappointment that the wine has not been for her was really very much visible… Well than, now I really owe her something… wink

 

 Accordingly I went Tuesday to town and had a look for French wine. Effectively I managed getting one for a basically correct price.

After the afternoon training I gave the wine to Ms HU. – She was so happy, like a little child, really amazing to see! smilesmilesmile

 

Now it is Wednesday and so there is only in the morning for few hours training before going to weekend until Thursday included.

Well, what to say, I have finished the Wudang Sanfeng form! – After a record of time of 3 days… Ok, I admit, I feel my little brain pretty much overloaded and will study about subtleties. I suppose reserving for that another 3 relaxed day and then to be seen what’s next.

 

During the first free afternoon I went with two other students to the old school of master Chen where we met his brother and got tea with him. Per chance several chinese tourists came over. As a result I have had to demonstrate one of those sword forms which I did, but not really well. I just didn't take any effort on that. On the way back we did some shopping as well, had dumblings, got a tea in the youth hostel und finally met with the other foreign students for a little party.

 

My daily training is until now like that:

Get up at 07:00, half an hour of standing Qi Gong.

Breakfast, some muscle training, refreshing and further to stretching.

Than training within the form that takes roughly 2 hours. Than a break, lunch included until 15:00.

After that again some stretching and continuing the form, roughly 2 hours as well. Than quickly eat again and another hour to train the form and that’s it.

  Breakfast Training Yard Training Yard Training Yard Training Yard School Temple Training Yard Training YardTraining YardTraining Yard Wudangshan Top View from SchoolTop View From SchoolTop View From SchoolTop View From SchoolTop View From SchoolMaster Chen's Old SchoolMaster Chen's Old SchoolSome Tea Drinking During Shopping

Chongqing und der Weg nach Wudang Shan – Chongqing and the way to Wudang Shan

Samstag, 16.09.2017

(English is in cursive below)

 

Nach Ankunft am Flughafen Shanghai musste ich zunächst, genau wie das letzte Mal auch, mein Hauptgepäck abholen und wieder neu einchecken. Inzwischen weiss ich auch warum: Die chinesischen Prozeduren schreiben vor, dass ausländische Flüge mit Zwischenstopp in China und Verbindung zu einem innerchinesischen Flug nach chinesischen Masstäben erneut gecheckt werden müssen, auch dann wenn die Flugverbindungen innerhalb eines Verbundes liegen. Bei der ersten Kontrolle war es dem Personal sehr egal, was in meinem Gepäck war. Einfach durch die Röntgen schicken und das war’s. Die Angestellten sind mehr mit ihren Smartphones beschäftigt…

Bei der Gepäckaufgabe allerdings wurde mein Gepäck in einen Korb gelegt und verschwand wiederum in einem Röntgen. – Und da! Grosse Überraschung, es wurde etwas gefunden und ich ab in die Kontroll – Kammer, wobei mein Pass am Schalter einbehalten wurde! Ich hatte in meinem Hauptgepäckt ein Paar Batterien, die nach chinesischem Standard ins Handgepäck gehörten! Komisch, in Frankreich ist es genau anders herum…. Macht nichts, als umgepackt und mich am Schalter wieder vorgedrängelt um das Hauptgepäck erneut aufzugeben und meinen Reisepass in Empfang zu nehmen. Weiter hoch durch die Etagen, wieder eine Kontrolle, nämlich die am Körper. Inzwischen war ich aber sowas von abwesend, dass ich meinen Regenschirm (!!!) nicht extra ausgepackt hatte, mein Telefon noch in der Tasche war usw… macht nicht.

Der Weiterflug mit China Eastern Airlines war jedenfalls durchaus komfortabel und ich konnte noch 2 Stunden Schlaf nachholen. Schlafen konnte ich auf dem Flug von Paris nach Shanghai trotz Tabletten kaum. Mir hatte irgendwie alles weh getan, besonders der Kopf….

 

Die Ankunft in Chongqing (Partnerstadt von Toulouse) verlief sehr gut. Und wie mit dem Hotel abgemacht hatte mich ein Fahrer abgeholt und in die Stadt gefahren.

Schonmal vorab kann ich das Hotel „Chongqing Travelling With Hostel (Jiefangbei Branch)» nur empfehlen! Es liegt quasi mitten in der Stadt, hat die Metro -  Linien 1 und 2 direkt vor der Tür, das Personal ist freundlich (der Koch etwas faul, was zur Folge hatte, dass ich mit am nächsten Morgen mein Frühstück ausserhalb suchen musste), das Zimmer sehr gut für China (und selbst für so manche süd – Französische Verhältnisse…). Für 2 Nächte ein Einzelzimmer mit eigenem Bad und Klimaanlage bei 46€ sind wirklich sehr ok!

Nach dem Einchecken ging es erstmal unter die Dusche und anschliessend gegen  den Jetlag laufen! Ab in die Stadt, erste Eindrücke sammeln, waghalsig an einem Strassenstand gefülltes Dampfgebäck bestellen und versuchen ohne Kaffee auszukommen (was ich bis jetzt, Tag 3, auch durchgehalten habe…).

Später am Abend gab es wiederum in einer Fressmeile an einem Nudelstand einen einfachen Nudeltopf, nicht so gewürzt bitte. Na, das mit dem Würzen ist hier so eine Sache. Das „wenig gewürzt“ war so etwa auf dem Niveau des in Restaurants um meinen Wohnort herum oberen Medium – Levels. Guten Appetit!

In Übrigen lagen die Temparaturen bei 32°C und irgendwas über 90% Luftfeuchtigkeit.

Die erklärt, warum ich anschliessend schonwieder eine Dusche nahm. Und lang hab ich geschlafen! Gute 12 Stunden!

 

Der nächste Tag

Wie angedeutet, der Koch hatte keine Lust zu arbeiten. Also habe ich mir mein Frühstück in der Stadt zusammengetragen; Bei dem einen irgendein „chinese Style“ Sandwich, bei dem Nächsten  den Tee.

Anschliessend ging es erstmal per Taxi zum Nord – Bahnhof um mir dort meine Zugtickets für die nächsten Tage abzuholen, denn ich hatte keine Lust dazu das kurz vor der jeweiligen Abfahrt zu machen. Ich hatte insgesamt 4 Tickets abzuholen. Dem Herrn am Schalter klar zu machen, dass ich auch tatsächlich alle 4 haben wollte, war nicht so einfach! Bei dem 3tenund 4ten wurde er etwas bockig und hat für die beiden jeweils 5 Yuan verlangt; Wozu auch immer das gut sein soll. Wahrscheinlich eine Gebühr für Frühabholer oder so. Dann mich noch schlau gemacht wo der Flughafenbus abfährt, was das kostet und wie lange die Fahrt dauert. Das wird am Ende meiner Reise eine Rolle spielen, da ich mit dem Zug ankommend nur bedingt viel Zeit haben werde um zum Flughafen zu kommen.

 

Anschliessend ging es per Monorail in die Stadt zurück. An dieser Stelle sei bemerkt, dass ich Städten wie Toulouse so ein System nur empfehlen kann!

Jedoch war der Eingang nicht so einfach zu finden!

Daher für diejenigen die mal nach Chongqing kommen sollten, hier einige Tipps:

Der Nordbahnhof ist sehr sehr gross und hat entsprechend viele Ausgänge. Er wird von der Linie 3 bedient. Allerdings ist die Linie 3 nicht direkt vom Bahnhofs – Gebäude zu erreichen. Sowohl zum Süd- als auch zum Nordeingang muss das Gebäude verlassen werden. Schonmal zur Orientierung: Selbst die Eingânge heissen „Exit“, nämlich „Railway – Exit“. Und das muss man erstmal verstehen.

In meinem Fall bin ich den Zeichen für den Busbahnhof gefolgt, nach draussen über den grossen Nordplatz. Von dort muss man entweder dem Menschenstrom folgen, oder einem blauen Schild mit chinesischen Schriftzeichen drauf und einer „3“. Das ist der Hinweis zur Linie 3. Der „Ausgang – Eingang“ ist etwa 400 Meter entfernt.

Ausserdem ist darauf zu achten, dass das durchaus moderne System zum Erwerb der Tickets zwar z.B. sagt, das Ticket kostet 4 Yuan, faktisch aber kann nur mit Münzen oder einem Schein ab 5 Yuan bezahlt werden. 1 Yuan Scheine werden nicht genommen.

Weiterhin muss jegliches Gepäck durch die Röntgen – Kontrolle, Flüssigkeiten sind extra zu kontrollieren.

Ansonsten ist es verhältnismässig einfach sich zu orientieren, da die meisten Stationen auch auf lateinischer Schrift geschrieben sind.

So nebenbei bemerkt, eine Fahrt mit dem Taxi aus der Stadt zum Nord – Bahnhof kostet je nach Verkehrslage zwischen 25 – 40 Yuan.

Zurück in der Stadt habe ich mich in ein Kaufhaus begeben. Frage der grossen Hitze ausserhalb… Irgendwo in einem der Keller – Gallerien habe ich tatsächlich einen Crepe mit Ei, Sesam und geraspeltem Rind bekommen! Und ich muss zugeben, so als Hobby – Franzose, der Crepe war gar nicht mal schlecht!

Später bin ich noch 2 Mal in eines der Touristenviertel gegangen. Es nennt sich „Honyadong“. Auch der Platz der „Liberalisierung“ war mit dabei, so wie ein langer Spaziergang durch die, wollen wir mal sagen, „Regulären“ Stadtteile. Sowas interessiert mich mehr als die Touristen – Spots.

 

Der zweite Tag

Eigentlich hatte der Koch wieder keine Lust zu arbeiten. Aber mit etwas mehr mit dem Personal reden, hat mir mein Frühstück doch serviert werden können.

Ich bin wieder mit dem Taxi zum Nordbahnhof gefahren. War lustig… Ich habe ein Taxi angehalten, in dem schon eine Mama mit ihrer kleinen Tochter sass; Letztlich ist es die Mama gewesen, die einverstanden gewesen ist, dass ich mitkomme. Der  Grund ist nicht etwa Sympathie gewesen (…obwhol…??), sondern damit ihre Tochter etwas Englisch zu hören und sprechen bekommt. J

Und nun sitze ich im Zug nach Wudang Shan, was ca 08:45 dauert plus noch eine Stunde im Taxi.

Auch wenn ich ein erste Klasse Schlafwagen Ticket habe, sitzt mir ein älterer Herr gegenüber, der das Rülpsen und schmatzen nicht nachlässt. Ich habe es ja vermisst… ;-)

 

Mein Fazit zu Chongqing:

Eine der modernen Hyper – Metropolen in denen leider viel des alten zerstört wird um einer gewissen Moderne Platz zu machen. Grundsätzlich ist die Stadt nicht wirklich viel schmutziger als so manch eine kleinere europäische Stadt. – Es liegt auch keine Hundescheisse rum (…Augenzwinckern nach Toulouse…). Die Luftverschmutzung hält sich relativ in Grenzen, unter Anbetracht der Tatsache, dass hier sehr sehr viel gebaut wird. Es riecht nur bedingt schlechter als in vielen „Metropolen“ (Süd -) Europas mit ihrem Diesel – Gestank. Dazu muss man sagen, dass es mal wieder auffällt wieviele Elektro- bzw Erdgas getriebene Fahrzeuge es hier gibt.

Ausserdem, wie so oft in modernen Städten die viel zu schnell gewachsen sind, ist die Stadt selbst am Tag nur sehr bedingt ein Hingucker, was nicht heissen soll es wäre schlecht. Aber in der Nacht ist besonders alles rund um die Innenstadt wirklich sehenswert, weil alles erleuchtet wird, auch mit neuesten LED Technologien.

Und, zu Guter Letzt, mein Eindruck ist, dass die Leute hier freundlicher sind als in Beijing oder Wuhan.

 

 

English

 

After Arrival at the airport Shanghai I had to, exactly like the previous time, pick up my main baggage in order to re-check it in again. In the meanwhile I also know why:

The Chinese procedures want that foreign flights with stop-over in China and connection to a inner Chinese flight have to be checked again to Chinese standards, even though if the connecting flight is within an alliance.

At the first control the staff didn’t pay attention at all to know what is in my baggage. Just to push it through the x-ray and that’s it. The staff has been much more occupied with their smartphones….

However at the baggage drop off my baggage has been put in a tray and disappeared again in a x-ray. – And there! Big surprise, something has been found and I had to go to the security check room, where else my passport got blocked at the check – in! I had in my main baggage some batteries, which had to be packed as per Chinese standard into the carryon baggage! Curious, as in France it is exactly the other way around. It doesn’t matter, so I re-back-packed and put myself in place at the check-in to reset my main baggage and to get my passport back.

Further up to the control – levels, that time for the body scan.

However in the meanwhile I became so absent that I missed putting out my umbrella that needed an extra check and another one for my phone that I have left in my pocket and several other things… whatever.

The connection flight with China eastern Airlines has been very comfortable in any way and I could crap another 2 hours of sleep. I almost couldn’t sleep on the long haul flight from Paris to Shanghai even though I took pills. By any reason everything has hurt, especially the head…

 

The Arrival in Chongqing (partner city to Toulouse) turned out quite well. And as agreed to the hotel a driver picked me up and drove me to downtown.

In advance I really can recommend the hotel “Chongqing travelling with hostel (jiefangbei branch)”! It is located almost exactly in downtown, has subway lines 1 and 2 just in front, the staff is friendly (the cooker a bit lazy with consequence that I had to go out the next morning to get a breakfast), the room quite good for China (and even for several south – French locations…). 2 nights, a single room with own bath and air-condition at 46€ is really good!

 

After check – in I firstly took a shower and afterwards to walk against the jetlag! Hop, go to town, get first impressions, taking the risk of getting filled steamed bred at a street cooker and to try to survive without coffee (that I managed to do since 3 days for now…).

 

Later the evening again I went to one of those “crap-food-side-walks” just to get at a noodle-point a noodle pot, not that spicy, please. Well, the point about spicing is different down here. This “not sp spicy” has been somewhere on a level of restaurants around the place where I do life being described as “upper medium”. Bon appetite!

By the way, all time long the temperatures have been around 32°C with something like above 90% humidity.

This explains why I took a shower again. And I slept amazingly long! 12 hours!

 

The next day

As mentioned, the cooker has had any motivation to work. Therefore I picked up my breakfast in downtown; At the one stand a kind of „chinese style“ sandwich, the next one a tea and so on.

After that I took a taxi to the north station in order to pick up my train tickets for the next days as I wasn’t in the mood to do that just before my departures. I had to pick up a total of 4 tickets. To make that clear to the gentleman at the ticket counter that I really want to have all 4, that has not been that easy… With the 3rd and 4th he became a bit more upset and asked for each of them 5 Yuan; For what ever that serves for… Probably a fee for “early pick up” or something like that. After that I was looking for information about to know where the airport shuttle bus leaves from, how much it costs and how long it would take. This will play a role at the end of my journey here in China, as I will come back here by train and not that much time will remain to reach the aircraft back to Europe.

 

After that by using the monorail I went back to town. At this stage I just can recommend cities like Toulouse such kind of system.

However it has not been that easy to find the entry!

Therefore, for those who may come to Chongqing, here some advises:

The north railway station is really very big and has many exits accordingly. It is served with line 3. However the line 3 cannot be reached directly from the station main building. As well as from the south- as from the north exit the building can be left. As for orientation:

Even the Entries are being called “Exit”, namely “railway Exit”. And this you have to understand at first. In my case I have been following at the end the signs for the bus station, outside via the big north place. From there you may follow the stream of people or, on a blue sign in Chinese script and a “3” on it. This is the hint for line 3. The “Exit – Entry” is about 400 meters away.

Additionally you should pay attention that the generally quite modern system of purchasing a ticket may tell you that your ticket is at 4 Yuan, however as a matter of fact accept coins or bigger than 5 yuan bills only. 1 Yuan bills are not accepted.

After that all baggage has to be x-rayed, liquids are to be controlled on top.

Nevertheless it is relatively easy to get oriented as most stations are written in latin as well.

Just by the way, a ride by taxi from town to the north station is at, pending on the traffic, 25  - 40 Yuan.

Back to town I went to a department store; Question of the the big heat outside…

Somewhere in a lower basement galleria I even found a Crepe with egg, sesam sead and rapped beef! And I have to say, as a “frenchy by passion”, this crepe even has been pretty much tasty!

Later on I went twice to one of those tourist areas. It is called “Honyadong”. The place of “liberation” has been included as well as a long walk through the more, let’s say “regular” residential areas; Something like that is a bit more of interest for me than the usual tourist – spots.

 

The second day

Basically the cookes wasn’t in the mood again to do his job; However by talking a bit more to the staff they finally were able serving my breakfast to me.

Again I drove by taxi to the north station. That has been funny… I stopped a taxi in that a mama and her little daughter were already in; At the end it has been the mama who agreed  that I can come with them. The reason has not really been sympathy (…or maybe…??), but that here daughter could hear and speak some English. J

And now I am in the train to Wudang Shan that takes 08:45 plus another hour in a taxi.

Even though I have a first class sleepers ticket, an elder gentleman is sitting in front of me who didn’t cease Burping and smacking I missed it… ;-)

 

My resume to Chongqing:

One of those modern hyper – metropoles in that unfortunately a lot of the old is and will be destroyed to make place for some kind of modern things. Basically the town is not that more dirty as several smaller European cities. – Also there is no dog drops (…blinking to Toulouse…). The air pollution is relatively acceptable under aspect that there are thousands of constructions on the way. It does not smell that much worse than in several big cities of (South-) Europe with their stinky Diesels. To be added that it is amazing how many electric- or gas driven vehicles you can find here.

Furthermore and as so often in modern cities that grew to quick, this city itself is during day time not really attractive, which does not mean it would be something bad. Nevertheless during the night it is especially around downtown area really worth to see as everything is illuminated, also with newest LED technology.

And, last but not least, my impression is that people here are friendlier than in Beijing or Wuhan.

 

Hostel Picking up my Tickets View from my room Noodle Shop Meal... Spicy by the way... Picking up my Tickets Honyadong Crepe Spices Place of Liberation Chongqing Taxi at North Station Train departure

Die nächte Reise kommt - The next travel is about to come

Samstag, 09.09.2017

(English is in cursive below)

 

Nach 2 Jahren Wartezeit ist es wieder so weit: Dei nächste Reise nach China, hauptsächlich für das Training, steht an.

Am 13-SEPTEMBER-2017 in der Früh wird es losgehen.

Zunächst über Paris und Shanghai nach Chongqing (https://en.wikipedia.org/wiki/Chongqing).

Dort werde ich 2 Tage bleiben bevor es mit dem Zug innerhalb 8.5 Stunden nach Wudang Shan (https://en.wikipedia.org/wiki/Wudang_Mountains) weiter geht.

Wie üblich werde ich an der Schule http://www.daoistkungfu.com/master/master%20chen.html bei Meister Chen Shixing trainieren. Diesmal habe ich mir die "Wudang Kung Fu Fächer" Form ausgewählt. Ein Beispiel gibt es https://www.youtube.com/watch?v=vBBvGEus6uw

 

An der Schule selbst werde ich 2.5 Wochen bleiben, bevor es dann per Nachtzug wieder nach Chongqing und vielleicht auch Chengdu zurückgehen wird. Die verbleibenden 2 Tage bis zum 06-OKTOBER-2017 werden für "normalen" Urlaub genutzt werden.

Ich werde versuchen dann und wann einen Artikel und Photos in diesen Blog zu stellen.

Noch etwas interessantes vom Meister und zur Schule:

https://www.youtube.com/watch?v=TILj-FqCmk0

 

 

English:

After 2 years of waiting it is time again. Time to travel to China, mainly for training.

At first via Paris and Shanghai to Chongqing (https://en.wikipedia.org/wiki/Chongqing).

There I will stay at first for 2 days before continuing by train within 8.5 hours to Wudang Shan (https://en.wikipedia.org/wiki/Wudang_Mountains).

As usual I am going to train at school http://www.daoistkungfu.com/master/master%20chen.html at master Chen Shixing. For this time I selected the "Wudang Kung Fu Fan" form. An exemple is to be seen here https://www.youtube.com/watch?v=vBBvGEus6uw

 

At school itself I am going to stay for 2.5 weeks before driving back by nighttrain to Chongqing and maybe Chengdu. The remaining two days til October 6th are going to be used as "normal" vacation.

 

I am going to try to post from time to time some articles and photos for this blog.

 

And finally something interesting from the master and the school:

https://www.youtube.com/watch?v=TILj-FqCmk0

 

Xiao Flöte - Xiao Flute

Samstag, 01.04.2017

(English is below in cursive)

 

Die Xiao - Flöte ist eines der vielen traditionellen chinesen Musikinstrumente.

Man vergleiche zum Beispiel hier: https://en.wikipedia.org/wiki/Xiao_(flute)

Der traditionellen chinesischen Spielweise nach, wird ein anderes Notensystem verwendet, als dies in der üblichen westlichen Musik der Fall ist.

Dieses Notensystem wurde ürsprüngliche von Rousseau anno 1742 entwickelt und nennt sich "gongchi notation".

Mehr Informationen hierzu unter

https://en.wikipedia.org/wiki/Gongche_notation

bzw. "Jianpu" https://en.wikipedia.org/wiki/Chinese_musical_notation#Jianpu_.28numbered_musical_notation.29

und besteht aus einem nummerierten Notensystem https://en.wikipedia.org/wiki/Numbered_musical_notation

Entsprechend werden die Griffolgen mit Nummern versehen und nicht unbedingt mit einer Note. Letzteres ist durchaus möglich. Möchte der Spieler jedoch auf traditionel spielen, ist das Nummern-System unausweichlich. Entsprechend im Anschluss an diesen Text ein Paar Bilder.

 

Warum habe ich angefangen diese Flöte zu spielen?

Abgesehen davon, dass mir der Ton sehr gefällt gibt es da noch einige Gründe.

Der Hauptgrund ist, dass zu einer guten Taiji und Kung Fu Ausbildung auch gute Atemtechniken gehören. Was liegt da also näher als ein Blasinstrument zu spielen oder zu singen? Ausserdem gehört zu einer guten Taiji und Kung Fu Ausbildung auch eine kulturelle. Abgesehen von Musik könnte dies aber auch Kaligraphie, Zeichnen, Blumengesteck und ähnliches sein.

Allerdings ist es alles Andere als einfach gewesen hier jemanden zu finden der mir tatsächlich beim Lernen weiterhelfen konnte. Über viel Recherche habe ich herausgefunden, dass die Spieltechnik solch einer Xiao die gleiche ist wie jene der europäischen Querflöte. - Und jene das Gegenstück zur chinesischen Dizi - Flöte ist, welche wiederum die chinesischen Qerflötenversion der Xiao ist. - Aller klar...?

Also habe ich nach viel gutem Zureden eine professionelle Querflöten - Musikerin gefunden welche akzeptierte mir diverse Blastechniken beizubringen. Jene Techniken sind deshalb wichtig, weil damit zumindest 3 Oktaven erzielt werden können. Ausserdem konnte sie wiederum über ihre Kontakte einiges an den chinesischen Symbolen entschlüsseln, womit es mir heute möglich ist eine grosse Bandbreite an chinesischen Klassikern zu spielen. Die Aufschlüsselung ist weiter unten angegeben.

 

 

ENGLISH:

 The Xiao - Flute is one out of many traditional chinese music instruments.

You may compare here: https://en.wikipedia.org/wiki/Xiao_(flute)

In accordance to the traditional chinese way of playing another staves is used as it is usual in our western Musik.

These staves initially were invented by Rousseau in the year 1742 and is called "gongchi notation".

More about that under

https://en.wikipedia.org/wiki/Gongche_notation

or also "Jianpu" https://en.wikipedia.org/wiki/Chinese_musical_notation#Jianpu_.28numbered_musical_notation.29

and consists of a numbered stave https://en.wikipedia.org/wiki/Numbered_musical_notation

The grip orders are numbered accordingly and not in absolutely with a note. However it would be possible. Nevertheless, if the player would like to play the traditional way than the numbering system is inevitable. The appropriate pictures are below this text.

So way have I been starting playing a flute?

The main reason is that a good Taiji and Kung Fu education comes along with good respiration techniques. So what stand to the reason than playing a wind instrument or to sing? Additionally to a good Taiji and Kung Fu education belongs a cultural one as well. But music this could be caligraphie, painting, flower arrangements or else.

However it hasn't been easy at all finding someone out here being able to help me in learning. After a lots and lots of recherches I finally have found out that the technique to play such a Xiao is the same like for the european transverse flute. - And this one would be the counterpart to the chinese Dizi - flute, which than would bte the chinese version of a transverse flute of the Xiao. - Clear so far...??

Therefore I have found after a lot of encouragement a professional transverse musicien who accepted teaching me different blow techniques. These techniques are important as by that it is possible creating at least 3 octaves. Additionally she was able decoding many of the chinese symbols used by help of her contacts and that's why nowadays I am in position playing a vaste scope of chinese classics. The decoding is shown here below.

   Xiao in F, 8 holes 8-Hole Xiao in F Fingering Easy notation Most usual symbols

Was seit meiner Rückkehr passiert ist – What has happened since my return

Samstag, 06.08.2016

English is in Cursive below

 

Gleich am nächsten Morgen nach meiner Rückkehr aus China ging es in den Verein in welchem ich bisher Unterricht genommen und gegeben habe.

Dort wurde ich sogleich aufgefordert Unterricht zu geben. Das ist etwas unerwartet gewesen…

Aber das macht nichts.

Ebenso am Abend des gleichen Tages, wo ich feststellen durfte, dass ich neue Schüler bekommen hatte. Diese trainierten schon seit 3 Monaten unter Anleitung des Cheftrainers des Vereins.

Allerdings musst ich feststellen, dass es in diesen 3 Monaten keinerlei Fortschritt gegeben hatte. Die Neuankömmlinge konnten sich nach 3 Monaten quasi keine einzige Bewegung merken! – Was haben die nur gemacht?

Vielleicht lag es auch an meinem eigenen Intensiv – Training in China, dass ich auf einmal einen anderen Blick für die Dinge hatte. Denn ich meinte, dass wir in diesem Verein vor meiner Abreise nach China durchaus gut gewesen waren. Nun, dass habe ich nun nichtmehr so gesehen…

Eine sehr intensive Diskussion mit unserem Cheftrainer, welcher im Übrigen auch ein guter Freund von mir ist, obwohl er deutlich älter ist als ich, ergab, dass ich sein Taiji kontrollieren sollte. Gesagt getan. Mit dem Ergebnis, dass er mir anbot dass er der Chef bleiben aber bei mir trainieren würde…! :-D

 

Am 12 Dezember gab ich dann wie geplant ein Seminar um meine Erfahrungen aus dem Training in China zu vermitteln. Wir sind ungefähr 30 Leute gewesen. Erheblich viel mehr als erwartet, besonders und der Tatsache, dass ich ausdrücklich verlangte nur Teilnehmer zuzulassen die sowohl körperlich als auch mental bei solch einem Training mitzuhalten. Was aber nicht eingehalten wurde, wie so oft in diesem Verein.

Auch andere Konditionen die ich vorher gestellt hatte und welche abgemacht wurden, sind letztlich von Vereinsseite her nicht eingehalten worden.

Auch nicht schlimm, da ich in chinesischer Manier trotzdem meinen Unterricht durchgezogen habe. ;-)

Am Ende ist es dennoch ein grosser Erfolg gewesen, auch wenn die Vereinspräsidentin nicht wollte, dass mich die Teilnehmer freiwillig ein wenig entlohnen. Der Grund war, dass ich offiziell kein Recht hätte Einnahmen aus dem Verein zu tätigen. Nun gut, die Teilnehmer haben dennoch gesammelt und von daher hat sich das für mich durchaus gelohnt. J

 

Auch meinen üblichen Unterricht habe ich Donnerstags und Freitags weiter gegeben.

 

Im Januar fand dann ein Wochenendseminar statt. Dieses wurde von einer Dame durchgeführt, bei welcher für gewöhnlich unser Cheftrainer immer wieder Unterricht nimmt.

Die Art und Weise des Unterrichts war völlig anders und schon fast im Gegensatz zu dem was ich in China erlebt habe:

Sehr viel Gerede, sehr viel auf – etwas kuriose – Entspannungstechniken, Kontrolle des sogenannten „Dan Tian“ auf völlig gegensätzliche Art und Weise wie ich es in China kennengelernt hatte. Ja, der Leser mag es erfasst haben, das Seminar ist eine Erfahrung wert gewesen, aber wirklich nicht etwas was ich zu wiederholen wünsche!

Die besagte Dame fragte auch ob es möglich sei, dass unter Anderem ich einige Demos gebe. Gesagt getan. Und sie war ziemlich beeindruckt, besonders da sie diese Art von Taiji noch nie erlebt hatte.

Bei dieser Dame erfuhr ich auch auf meine Frage hin, dass es für mich das beste sei ein Trainer – Zertifikat bei der französischen Föderation „Maison de Sports pour Tous“ zu machen. Dies zum Zweck um mir meine Erfahrungen als freiwilliger Trainer und jene aus China anerkennen zu lassen.

Dies ist eine Frage gewesen, welche ich im eigenen Verein auch schon gestellt hatte, aber ohne jemals eine wirklich weiterführende Antwort zu bekommen.

Dem entsprechen bewarb ich mich bei jener Förderation und wurde auch sehr schnell zugelassen. Also habe ich mich eingeschrieben und dies auch im Verein angekündigt, welcher, so sei nebenbei bemerkt, einer anderen Förderation (Faemc) angehängt ist. Der Verein stellte mir hierfür sogar ein Attest über meiner Trainertätigkeiten aus.

 

Plötzlich kam einige Wochen später die Vereins – Präsidentin mit dem Vize auf mich zu.

Und zwar mit der Frage ob ich wohl ein Kung Fu Zertifikat machen wollen würde, damit ich ein „echtes französisches Diplom“ in den Händen hätte. – Und mit dem Hintergrundgedanken, dass die dann in ca 2 Jahren eine Sektion Kung Fu aufbauen könnten, mit Leuten die auch auf Wettkämpfe gehen würden.

Meine Antwort:

Grundsätzlich kann ich alles Mögliche an Zertifikaten machen und bin auch bereit dazu. Allerdings bringe ich erst das zu Ende was ich angefangen habe und definitiv würde ich niemanden auf Wettkampfbasis trainieren. Dennoch könnten die mir gerne Informationen zukommen lassen.

Na ja, ist letztlich nicht so viel bei raus gekommen. Aber dazu später etwas mehr.

 

Anlässlich des chinesischen Neujahrs Anfang Februar wurde ich über einen chinesischen Freund hier in Toulouse in die Galerie Lafayette eingeladen, um dort einige Demos zu geben. Es ist durchaus einiges an Publikum dagewesen und die Demos wurden gut angenommen.

 

Im Mai, dank des Cheftrainers, wurde ich in einen Verein einer anderen Ortschaft eingeladen um dort zu zeigen was ich so mache. Das habe ich dann auch getan. Mit dem Resultat dass mir angeboten wurde, dort eine neue Gruppe zu gründen, um Taiji und Ba Gua zu unterrichten.

Hier der Link: http://clubsanitas.fr

Es freut mich sehr diese Möglichkeit bekommen zu haben! J

 

Dann wurde ich, auch im Mai, von einem richtigen Taiji – Meister zu einem regionalen Taiji – Fest eingeladen. Dem sogenannten „Fête de Taiji Midi – Pyrenées“. Hier wurde mir erlaubt eine Qi – Gong Initiation zu geben, sowie die „Form 13“ des Taiji zu zeigen und auch eine Schwertform „7 Sterne“, kreiert von meinem Meister in China, derer ich der erste Europäer bin diese ausführen zu können.

Zu meiner sehr positiven Überraschung wurde ich vom Meister welcher mich eingeladen hatte und anderen sehr hoch gradierten Personen ziemlich dazu beglückwünscht! J

 

Weiterhin im alten Verein, gab es noch einiges an Auseinandersetzungen zum Thema Kung Fu Zertifikat. Letztlich mir von der Präsidentin schriftlich mitgeteilt wurde, dass mein inzwischen erhaltenes Zertifikat der Förderation „Maison des Sports pour tous“ im Verein und der „Faemc“ nicht anerkannt werden würde, unsere Ziele unterschiedlich seien und ich daher ab September 2016 keinen Unterricht mehr geben dürfte. Eine sehr politische Angelegenheit. Macht nichts.

Denn inzwischen wurde ich auch in Ortschaften im Radius von 70km um Toulouse herum gefragt wie es aussieht mit Seminaren geben usw. Habe ich gemacht und werde ich auch weiter machen. J

So kann dann der September mit einem neuen Schuljahr beginnen!

 

 

English :

 

Straight the next morning after my return from China I went to the association in that I took and gave training.

There I was requested immediately to give training. That has been a little bit unexpected…

But that doesn’t matter.

Also the evening of the same day, when I could note that I got new students. They have taken training since 3 months already under responsibility of the chief – trainer of the association.

However I had to note that wasn’t any progress at all during these 3 months. The newcomers were basically even not able to remember one single movements! – What have they done all the time?

Maybe this is linked to my own intensive training in China that I now have another view for these things. I thought until my departure to China that the level in our association has been quite good. Well, I stopped thinking like that…

A very intensive discussion to our chief – trainer, who is a very good friend by the way even though he is much older than I am ended that he has shown me his Taiji. With result that he proposed to me that he would remain being the chief – trainer but would take training in my courses…! :-D

 

As foreseen I gave on December 12th a seminar to transmit by experiences in China. We were roughly 30 persons. Much more than expected, especially due to the fact that I explicitly requested allowing participants only who are able to follow physically and mentally. As so often with similar situations this has not been followed by the association.

Also other conditions that I requested in beforehand and that were agreed were not followed by the association.

But it doesn’t matter as I followed in Chinese manner my training. ;-)

At the end it still has been a huge success, even though the association president did not want that participants voluntarily collect some money for me. The reason for that has been that I would not have an official right to get money out of the association. Well, so the participants collected via another way and seen like that it has been forth the effort. J

 

Also I continued giving my usual classes on Thursday and Friday.

 

In January we had a full weekend seminar. This has been given by a lady at whom for usual our chief – trainer gets classes. The way of doing these classes has been very much different and almost in full contrast to what I have experienced in China:

A lot of talking, a lot of - generally curious – relaxation techniques, control of the so-called “Dan Tian” to a very different and contradictory way than I had it in China. Yes, the reader got it, this seminar has been a real experience, but nothing that I would like to do again!

This lady asked if it wouldn’t be possible that under others I do some demos. So she asked so I did. And she was very impressed, especially as she has never experienced this kind of Taiji.

At this lady I got to know as well based on my question that it would be the best for me to get a trainer certificate with the French federation “Maison de Sports pour Tous”.The aim has been to get recognized my experiences as a volunteer trainer and those out of China.

This has been as well a question that I have asked the president of my association already, however without getting ever any real or valuable answer.

 

Therefore I candidate at that federation and became very quickly registered. So I inscribed myself and announced that in my association, and just for having said it, this associations is linked to the Faemc. The association has even handed out an attestation about my trainer activities to me.

 

Suddenly, few weeks later, the lady being our association president and the vice – president got addressed to me. Their question has been if I would like to do a Kung Fu certificate so I would hold a “real French diploma” in my hands. – And with the ulterior motive that they could establish within 2 years a Kung Fu section with people going for fight – competitions.

My answer:

Basically I could do many different certificates and am ready for that. However I would finish first what I started and definitely I would never ever train anyone for any competitions. But in anyway they could provide me with some more information.

Well, at the end not much was provided. But some later more about that.

 

On the occasion of the Chinese New Year at the beginning of February I became invited by a Chinese friend here in Toulouse to the galleria Lafayette to perform some demonstrations there. There has been quite a lot of audience and the demonstrations were well received.

 

In May, thanks to the chief – trainer, I got invited to another association to show there what I do. And I did. With result that they offered me to mount an new group to teach Taiji and Ba Gua.

Here the link: http://clubsanitas.fr

It is a big pleasure for me to get this opportunity! J

 

Than, as well in May, I go invited by a real Taiji – Master to a regional Taiji – Event. The so called “Fête de Taiji Midi – Pyrénées”.He allowed me to lead a Qi Gong Initiation and to show the “Taiji form 13” as well as a sword form “7 stars”, created by my Chinese master, for that I am the first European being able to perform this one.

To my very positive surprise I was very much felicitated by this master and other highly graded persons! J

 

Furthermore in the old association there were some more quarrels on subject Kung Fu certificate. Finally both presidents announced in written form that my certificate that I have received in the meanwhile by “maison de sports pour tous” would not going to be recognized neither by the associations neither the federation Faemc and our aims would be to much different and therefore from September 2016 and on I would not be allowed any longer to give training. A very political affair. It doesn’t matter.

Because in the meanwhile in other localities within a radius of 70km around Toulouse I am requested to provide seminars and so on. So I did and so I will continue. J

So, September with the new scholar year can come!

Chinese New Year Chinese New Year Wudang Sanfeng Taiji Seminar Wudang Sanfeng Taiji Seminar Wudang Sanfeng Taiji Seminar Wudang Sanfeng Taiji Seminar Wudang Sanfeng Taiji SeminarFete Fete De Taiji Fete De Taiji Fete De Taiji Taiji Demo Taiji Demo Taiji Demo (playing Xiao) Taiji & Qi Gong Seminar on Request Taiji & Qi Gong Seminar on Request Taiji & Qi Gong Seminar on Request Taiji & Qi Gong Seminar on Request

Shiyan

Montag, 30.11.2015

(English is in curisve below)

 

Hiernach ein Paar Photos aus Shiyan, der nächst grösseren Stadt von Wudangshan (ca 50 km)

 

English:

 

Hereafter some photos from Shiyan, the next bigger city from Wudangshan ( ca 50 km)

 

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